Sonntag, 30. Oktober 2016

Chihuahuahuahuahua....

Hola zusammen,
also, erstmal Danke für die Genesungswünsche. Die Aktion erinnerte schon stark an Chuck Norris. Großer Schaden - kleine Blessuren...
Judith hatte einen gefährlichen Shampoo-Dusch-und Gleitgel Mix auf dem Boden verteilt....;-)

Wir haben unsere Kupfercanyon-Tour jetzt hinter uns und sind heile in Chihuahua angekommen. Sind ziemlich platt, daher melde ich mich nur kurz. Details wird Judith bestimmt morgen exzessiv erläutern. Wir haben in El Fuerte nette Münchner (Ole Ole!) kennen gelernt, und mit denen die Abende verbracht. Daher kein Post, und aufgrund miesem WLAN keine Bilder. Bin aber gerade dabei einen ganzen Schwung hochzuladen.
Canyontour war Bombe! Morgen früh fliegen wir nach Mexico City....die gute Nachricht: Dieses Jahr findet erstmals (inspiriert vom letzten Bond Film) eine 'Dia de los Muertes' Parade statt. Die schlechte: Sie fand wohl heute statt, wo wir noch nicht da sind...grrrrrrr
Ok, bin dann mal weg...
Hasta Luego Muchachos
& Gracias for Kommentaros

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Los Schwimmos y Los Kaputtos

Hola Kabolla...
Heute mal wieder zwei Storys aus unserem Leben hier in Mechiko. In unserem Hotel im chilligen Oaxaca ist mir ein kleines Milleur passiert, das Martin mir bis heute immer wieder auf meine kleine Gumminase gebunden hat. Ich bin morgens schön in die Dusche gehüpft und habe mich über einen richtig tollen heissen Strahl gefreut. Bisher gab es meistens nur dieses laukalte Gepletscher. Irgendwann habe ich gemerkt, dass meine Füsse voll im Wasser standen und hab zu meinem Muchacho gesagt, dass der Strahl super ist,aber das Wasser blöd abläuft. Mattin rief dann ganz laut:Dreh ab, das Wasser steht schon im Schlafzimmer!!!!Jau. Da hab ich also mal locker unser Zimmer geflutet, weil.... In der Dusche war ein Deckel auf dem Abfluss......Sowas beklopptes. Das hatten wir ja noch nie...Den Abfluss in einer Dusche mit einem Deckel zuzumachen.... Hat doch gar keinen Sinn...Naja, ich dann also schön nackig vor Mattin das Bad gewienert und die Bettlaken wurden als Läufer benutzt. Seitdem kriegte ich immer was zu hören wenn es um duschen oder Wasser ging. Heute morgen aber, war Martin der Kracher ( und das meine ich wörtlich ). Unser Hotelzimmer hatte auf jedem Nachttisch eine Klorolle liegen, es gab Pariser und die Dusche war blau beleuchtet. Also so eine Porno-Romantik-Absteige. Aber alles sauber und frisch duftend. Wir hatten das Hotel mit Parkplatz, aber es gab auch noch das Autohotel, wo man oben ein Zimmer hatte und drunter den Wagen parkte. Wir erkannten da keinen Unterschied, glauben aber, dass wir pro Nacht bezahlen und das Autohotel nach Stunden abgerechnet wird. Naja, auf jeden Fall gab es da diese supergrosse Glasdusche mit der perfekten Beleuchtung. Sogar der Regenduschkopf veränderte seine Farben. Kaltes Wasser blau, heisses Wasser rot. Ich habe in pink geduscht. Jippijeijei.....Die Dusche war ja nun so gross, das wir endlich mal zusammen duschen konnten. Das lief dann so ab: Ich stand schon unterm Strahl, Mattin macht die Glasduschtür auf und sagt: Mach Platz ich komme....Und dann kladderradatsch.....klirr.....Auuuu.....Fuck.......lag er mir zu Füssen in Millionen Glassplittern........Blut an der Stirn, Blut an den Händen, Blut an den Füssen....Ich dachte er spielt Jesus.....Neeee im Ernst ich hab mich ganz schön erschreckt.......Da konnte ich also wiedermal nackig das Bad räumen und Mattin sich erst mal aufm Bett erholt. Die Nase hat nen Kratzer, der Fuss ist knalle lila aber alles beweglich und ein paar Kratzer am Arm. Die linke Hand, die echt wieder topp beweglich ist, hat nix abbekommen. Was für ein Glück wir doch haben.......Naja, dann beim Check-out mussten wir ja sagen, dass die Duschtür nun fehlt und das Zimmermädchen einiges mehr sauber machen muss. Das Gespräch verlief ungefähr so: Judy: Hey, we like to check out and we have to tell you that there is a problem with our shower......You have problem with shower ?.........Yes. It is broken.........Oh that is no problem,......No ? It is completely broken. Should we go to the room together?.......We need a few minutes to check this.........oh. Ok. But we want leave now.......Thats now problem. You can leave..........Really? And the shower?........Thats no problem. Our service will clean it........Ok. Good bye....Gracias.......Alter Schwede. Wir ab zum Auto und Vollgas. Erst mal weg. Jetzt hat sich das Blatt also gewendet und ich kann meinen Süssen aufziehen.....hehehe.....Morgen fliegen wir also nach Los Mochis. Mal sehen was uns noch so erwartet. Bilder macht der Randalemann......Ach ja.... Wir hatten heute übrigens auch noch eine tolle Böötchenfahrt und waren bei den gruseligen Dead Dolls. Siehe Fotos. Und wir haben unseren Mietwagen heute abgegeben. Ab jetzt sind wir also im öffentlichen Verkehr unterwegs. Aufgepasst ihr Mexikaner.....Der beste Fahrer und der beste Führer in Mexiko......

Dienstag, 25. Oktober 2016

Teeeeeoooo....tihuacan

Hola Freunde,
heute mal wieder der Muchacho mit kurzen Infos. Sind ziemlich kaputt von ca. 4000 Treppenstufen die wir auf div. Pyramiden rauf und runter gekraxelt sind....heute morgen also von Puebla nach Teoticuahan gedüst. Unterwegs nochmal Superblick auf den Popocatepetel gehabt - großartig. In Teoticuahan (eine der größten archäologischen Stätten der Azteken) dann die Sonnen- und Mondpyramide bestiegen. Puuuh.... aber Wahnsinn, was eine Riesenstätte. Jetzt pennen wir in einem Vorort von Mexico City. Die Fahrt hierhin war die Hölle...was ein Moloch...was für verrückte Autofahrer...was ein Wahnsinn auf den Strassen. Als ordentlicher Deutscher ist man hier ziemlich verloren. Wir haben es aber geschafft, mit Judiths Kartenlesekunst, einem beschränkten Navi und meiner stoischen Ruhe.... morgen dann eine Bootstour zur Insel der toten Puppen (gruselig!) und dann zum Airporthotel. Übermorgen früh fliegen wir dann nach Los Mochis und dann mit dem Chepe durch den Kupfercanyon...
Wenns klappt gibts morgen früh noch ein paar tolle Bilder von heute.
Buenos Noches
Juditha con Martinez

Montag, 24. Oktober 2016

Fiesta Fiesta Mechikana

Juhu. Vorgestern Abend wollten wir ja nur Essen gehen,  sind aber wiedermal in eine Parade geraten. Hihihi. Die Bambule zieht uns an. Es war eine Parade für die ansässigen Köche und die nationale Küche. Es waren die Katholiken, die diese ausgelassene Parade wie einen Karnevalszug gefeiert haben. Daher natürlich auch ein Wagen mit Maria und Jesus am Kreutz, Achtung als echte Personen!!!! Schaut auf die Bilder. Der arme Kerl musste die ganze Zeit bemalt mit Blut und  mit ausgestreckten Armen auf einem kleinen Holzklotz stehen. Und dann auch noch auf dem wackeligen Wagen. Also in ganz Mexiko sind die Strässchen bisher aus Kopfsteinpflaster und mit Schlaglöchern. Meistens wurden die Steine von zerfallenen oder durch Erdbeben und Kriege zerschütteten Gebäuden für den Strassenbau benutzt. Ausserdem gab es Pan con Mole y Guacamole (belegte Schnittchen) für uns Zuschauer. Wir sind trotzdem noch in ein lokales Restaurante gestiefelt, direkt am Zocalo (Rathausplatz). Kleine Bettelkinder kamen immer mal wieder an und tippten auf unsere Schulter, schauten aber zum Fernseher über uns weil da NetGeo lief und hielten uns einfach ihre Zigaretten und Kaugummis zum kaufen hin. Sehr lustig die Blagen hier.....Dann sind wir gestern also nach Puebla gefahren. Die Landschaft veränderte sich immer wieder. Also sehr abwechslungsreich. Mal rote Erdeberge, mal Berge mit einzelnen Stachelkakteen und mal mit anderer Gegend. Und nachdem wir gelernt haben, dass Route Cuota nicht Küstenstrasse sondern Mautstrecke heisst, kommen wir auch schneller an unsere Ziele. Puebla ist wiedermal eine Grossstadt von der aus man den zweithöchsten Berg Mexikos Popocatapetl sehen kann. Wenn es denn dann nicht wolkig ist, hat man eine gute Chance. Bei uns war es wolkig und somit sind wir nicht zum Aussichtsörtchen gefahren, sondern die City bekam wieder ihre Chance. Unser Hotel ist übrigens mal etwas teurer und es gab Betthupferl und Alkaselzer im Zimmer. Hui. Das heisst also wir sollten wieder saufen....ok....kein Problem....man muss die Sitten und Gebräuche eines fremden Landes akzeptieren und einfach mitmachen. Spanisch verstehen wir also immer besser. Puebla hat auch wieder ein Künstlerviertel. Da sind wir über mehrere Mercados und Pubs hin und auf dem Rückweg lecker bei zwei Muttis das Pueblagericht Enschilada y Mole poblana ( eingerollter Weizenteig mit einer Creme aus Gewürzen, Chili und Schokolade) gefuttert. Sehr interessante Kombi.....Heute war das Wetter ganz gut, fast alle Wolken weg, also ab nach Cholula. Eine Kirche auf einer alten Pyramidenanlage, wobei die Anlage schon seit den 1540er Jahren mit Gras zugewuchert ist und die Mexikaner bisher nur etwa 2 qkm freigekratzelt haben. Aber es waren auch 9 km Tunnel in dem Grashaufen also die unterirdischen Gänge der Pyramide begehbar. Das reizte uns natürlich. Und der Blick auf den Popoberg. Die Geschichte ist kurz gefasst: Die Spanier haben den Hügel erobert und als siegreiche Katholiken natürlich ihrer Kirche mitten auf den Hügel gesetzt, damit die ganzen lokal Gläubigen keinen Ort mehr zum Beten hatten. Dann haben sie Puebla gebaut um ganz Cholula in den Schatten zu stellen. Das ist ihnen auch bis heute gelungen. Also ähnlich wie Hagen und Hohenlimburg......Morgen heisst es dann wirder gaaaanz früh raus und ab nach Teotihuacan.... 1000 best places in world you must see.....Die eindruckvollste Ruinenstätte der Welt !!! Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen.....Astaluego Amigos

Samstag, 22. Oktober 2016

Chillen in Oaxaca

Ach wie schön doch Urlaub sein kann. Gestern sind wir nach Oaxaca gefahren. Endlich änderte sich mal die Landschaft. Es ging durch die Prärie...Anderle Anderle.....die schnellste Maus durch Mexiko. Die ersten Kakteen begegneten uns und wurden dann auch bald zu ganzen Bäumen. Das Klatschwetter ausm Regenwaldgebiet verschwand und es war nun eine trockene Hitze. Viel besser für uns zum Aushalten. Aus den Kakteen wird Pulque gemacht. Den haben wir natürlich gekostet. Lecker und süss. Es ging wieder kurvig zur Sache und wir hatten tolle Ausblicke. Hier und da waren Rancheros mit Cowboystiefeln, Jeanshemd und Strohhut auf ihren Pferden zu sehen, die ihre Rinder scheuchten. Dann kamen die Agavefelder. Willkommen im Tequilaland Mezcal. Die Agaven müssen 8-9 Jahre wachsen bevor die Ranchos mit ihrer Machete die Herzen in Erdlöchern zu Saft gären lassen. Mit Hefe und Gedöns wird dann der Schnaps gebraut. Wir haben schon einige probiert, aber unser Gesöff ist es nicht. Auch die Limone mit Chilisalz, die dazu gereicht wird, macht es nicht leckerer. Auf dem Wege haben wir in Yagul und Mila angehalten um ein paar Ruinen zu sehen. Mila war ein echt süsses Dörfchen mit engen Gassen und die Ruinen waren mit der restlichen Stadt verschmolzen. Gefiel uns gut. Dann noch ein kurzer Stopp in Tule. Wir dachten erst hier kommen die Dachgepäckträger her, aber falsch. Hier steht eine 2000 Jahre alte Zypresse mit einem Umfang von 45 Metern. Und das an einem total schicken Platz. Voll ungewohnt für uns. Echt versnobt. Dann kamen wir also an unserem Ziel Oaxaca an. Super Ort hier. Sehr künstlerisch und alternativ mit vielen jungen Leuten durch die Unis hier und endlich gab es mal  eine FuZo mit Shops und viele Cafes und Kneipen in Hinterhöfen. Wir entschlossen uns sofort noch länger zu bleiben und einen Shopping und Chill-Tag einzuschieben. Genau der richtige Ort hier. Nach unseren fünf verschiedenen Bierchen gestern und vier Mezcal haben wir heute ausgeschlafen (ein Glück brauchte Martin nur eine Aspirin und keinen Eimer). Dann haben wir gegen 11.00 in einem kleinen Hinterhof gefrühstückt, sind durch Shops und Kunstlädchen geschlendert, haben immer mal wieder im Cafe dem Treiben der Strasse zugeschaut, waren in dem bunten Wirrwarr der Markthallen und haben somit den ganzen Tag verbummelt. Super Urlaub zu haben......findet ihr nicht auch ? Hihihi. Morgen gehts dann also weiter nach Puebla. Hier werden übrigens ständig Knaller verböllert weil in irgendeiner Kirche was gefeiert wird. Hört sich voll an wie Krieg. Bsssssssss.....Peng........ Adios...Mein Fotomann macht seine Arbeit später....

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Planlos in Mexico...

Hola aus Tehuantepe
So, nachdem wir unsere so toll geplante Route über kleine Indiodörfer nicht nehmen durften haben wir die Bonbons die die Kinderchen kriegen sollten selbst gefuttert und sind also gestern den ganzen Tag Serpentinen die Berge hoch und wieder runter gefahren bis uns übel war. Immer mal wieder kleine Dörfer haben es möglich gemacht, dass wir für 300 km sieben Stunden im Auto sassen. Wir haben deutsche Lieder gesungen, spanische Geschichte gelesen und mexikanische Eindrücke gesammelt. Unser neues Ziel war Tuxtla. Das haben wir dann auch gegen sechs Abends erreicht. Es gab einen Nationalpark am Rande der Stadt mit Böötchentour und Aussichtspunkten in die Schlucht. Da das letzte Boot gerade rein kam als wir am Pier ankamen, sind wir also rauf auf den Berg und wollten die Mirradores de Canon del Sumidero angucken. Ging aber auch nicht, weil der N.P. schon zu hatte. Tja, da hatte die Natur leider verloren und wir sind in die Stadt gefahren. Tuxtla ist eine Riesenstadt. Sowohl von der Fläche als auch von Menschen. Aber es ist eine tolle Stadt. Endlich sah ich mal Päärchen knutschen und turteln, hübsche Spanier ( die Mexikaner sind alle nicht so dolle ) und es gab die guten alten Schnorrer und Bettler. Auf dem Marktplatz tummelten sich Indios in ihren blau-schwarzen Blümchentrachten und futterten aus Zementsäcken grossen Tüten Nachos und als die Sonne weg war fuhren sie wieder im Pick-up stehend und mit typischem Rancho-Gegröle in ihre Berghütten zurück. Wir dann also auch ab aufs Zimmer und mit Bierchen aufm Balkon neue Pläne geschmiedet. Heute sind wir also ganz früh auf und ab in den N.P. der Schlucht. Alle Aussichtspunkte gesehen. Toll. Bilder muss mein Muchacho Euch laden. Dann hatten wir wieder 300 km vor uns bis Tehuantepe. Ja. Super. Diesmal Schnellstrasse durch die Berge und keine Serpentinen. Diese doofen Taco-Pendechos können uns mal. Jetzt Pool, dann futtern und morgen weiter nach Oaxaca. Danke das ihr euch alle mal gemeldet habt. Wir fühlten uns so verlassen.....BicoBico...

Dienstag, 18. Oktober 2016

Welcome to the Jungle...

...und wieder nur kurz und knapp, weil die Geschichtenerzählerin schon pennt und ich -wie bekannt- ziemlich wortkarg bin.....
In Palenque hatten wir ein super Hotel: kleine Cabanas am Rand vom Dschungel. Erstmal am Pool den Urwaldgeräuschen gelauscht und 2-7 Coronas vertilgt... Heute morgen gings dann recht früh in die Ruinen von Palenque, inmitten des Dschungels. Umgeben von Brüllaffen und unter Beobachtung von Leguanen haben wir diese erforscht. Endlich waren wir mal auf Moskitos vorbereitet: lange Klamotten (bei 40 Grad und 80% Luftfeuchte) und ordentlich mit Repellent eingedieselt....und was war? Keine der Scheissviecher vor Ort! Mann! Aber sehr geil da... anschließend gings zum Wasserfall Misol Ha, wo wir bis auf die Unterbuxen nass wurden...wir mußte natürlich den Trampelpfad hinter den Wasserfall nehmen...
Ursprünglich wollten wir dann die Dschungelroute an der Grenze zu Guatemala nach San Cristobal fahren. Leider war diese gesperrt, so das wir die Autobahn (!?) nach Villahermosa genommen haben. Hier gabs mal wieder Tacos und Cerveza... morgen nach Tuxtla - mit 'nem Boot durch ne Schlucht schippern. Dann sehen wir mal weiter wohin der Wind uns trägt....;-)
Ich versuche gleich mal noch ein paar Bilder hochzuladen. Das WLAN ist aber eher mies...mal sehen was geht...
Was los in Hagen? Keine Kommentare? Liest überhaupt jemand unseren Rotz?
Adios Amigos!
Mattino & Juditha

Sonntag, 16. Oktober 2016

Campeche - Palenque

Ola,
nur ganz kurz, weil wir weiter müssen....kurzer Aufenthalt in Campeche am Golf von Mexico. Gleich fahren wir in den Dschungel an der Grenze zu Belize & Guatemala. Dort befindet sich die Ruinenstadt Palenque.... Details folgen von Judy.
Hab ein Schwung Bilder hochgeladen!
Adios
MaJo

Samstag, 15. Oktober 2016

Merida Muchachos

Wie gewohnt, von mir kurze, knappe Infos wenn Judy pennt....
Heute Abfahrt aus Chichen Itza Richtung Golf von Mexico. Dort kurzen Stopp am Strand von Progreso. Schön, aber mit der Karibik nicht zu vergleichen... dann Weiterfahrt nach Merida - die grösste Stadt in Yucatan. Hier ist Mayafestival: überall Kunst, Kultur, Musik. Nette City.... Morgen gehts dann über die Puucroute nach Campeche. Mit Details aus der Geschichte wird Judy Euch dann wieder beglücken. Ich bin ja eher der Pragmatiker....
Heute abend übrigens im 'La Bierhaus' gespeist....voll mit bayrischen Fahnen und mexikanischen Lederhosenträgern.  Sehr witzig. Ich hab mir die Haxe allerdings verkniffen....
Hasta Luego
MaJo

Freitag, 14. Oktober 2016

Chichen Itza (Tempel mit Jaguar und Jade)

So. Heute wieder von mir und diesmal ohne die ganzen Zeilenschaltungen. Ich muss bloggen erst wieder lernen....
Diese Ruine Chichen Itza der Mayas und Tolteken ist wirklich riesig und es gehört zu Recht zu den Weltwundern dieser Erde. Das Schloss des Herrschers war unglaublich. Also wenn man einen Klotz Steine majestätisch  wirken lassen kann, dann fragt mal die Mayas, oder schaut euch die Bilder an. In der prallen Mittagszeit haben wir die 8 qkm Arenal erforscht. Naja, ok. Vielleicht waren wir nicht in jedem Winkel. Auch hier gab es wieder Opferstätten und Götterverehrungen. Aber wir haben auch eine Freizeitbeschäftigung der Mayas kennengelernt. Pelota. Das gute alte Ballspiel.
Da war ein rechteckiges Spielfeld das rechts und links eine ca. 8 Meter hohe Mauer hatte. In ca. 7 Metern hing ein Steinring. Durch diesen Ring musste der Ball gespielt werden. Der Ball durfte nur mit den Ellenbogen, Knie, Po oder Hüfte gespielt werden. Der Ball als Sinnbild der Sonne durfte den Boden nicht berühren, da sonst ihr symbolischer Lauf unterbrochen wäre. Entweder mussten die Verlierer für ihre Tat den Sonnenlauf zu unterbrechen mit ihrem Blut sühnen, oder aber die Sieger hatten die Ehre zum Selbstmord weil sich die Götter nur mit den Besten zufrieden geben. Der Selbstmord bestand dann darin sich in die Tiefe der Cenote (Grotte) zu stürzen, da diese der Übergang in die Unterwelt ist, um dann irgendwie in den Himmel zu den Göttern zu gelangen. Also genau so eine Cenote in der wir gestern geschwommen haben. Super, oder ? Unter uns lagen also Skelette und die Totenschädel und über uns kreisten die Fledermäuse. Aber naja. Es hat uns ja auch eine Tarantel beim umziehen zugesehen. Die berühmte mexikanische Tarantel los Spanneros.
In dieser Ruine heute war erstaunlich viel heile und so konnte man auch prima das Observatorium erkennen. Ein riesiges Schneckenhaus aus Stein mit ein paar Luftschlitzen durch die dann an zwei Tagen im Jahr die Sonne kam und dann wusste man es war Beginn oder Ende der Sonnenwende. Also unsere Sommerzeit und Winterzeit. Neu war auch, dass die Schädel der Krieger-Opfer gesammelt wurden und in einem Steinquadrat verwahrt wurden. Die Mauern aussenherum wurden mit Schädeln verziert. Nettes Sammelgrab, bzw. Heldenlager....
Abends haben wir uns dann die Lightshow angesehen. Da wurde dieses Herrscherschloss als Leinwand benutzt und dann die wahrscheinliche Geschichte dieser Majastätte in farbenfrohen Lichtspielen erzählt. Auch wenn es manchmal kitschig wirkte, so war es echt irre. Und da wir uns ja den ganzen Tag mit diesem Ort beschäftigt hatten, war es auch Schnurz, dass die Geschichte nur in spanisch erzählt wurde. Teilweise können wir schon spanisch, anderes bleibt uns einfach spanisch. Martin hat mit dem Stativ glaube ich jede 2 Minuten ein Bild geschossen. Wir werden also ein Daumenkino davon machen.
So. Nach drei Tagen Tacos und Zwiebeln und Bohnen haben wir hier nun einen Leckerbissen für Euch:
https://youtu.be/gs9rcvtmYAA

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Ola Muchachos

So, heute mal in aller Kürze mein Senf zur Reise.... Judy pennt schon (halb neun Ortszeit). Vermutlich ist sie morgen früh wieder um 4 Uhr wach und schreibt dann Geschichten....
Also, heute Tulum (und somit die Karibik) verlassen und zu den Mayaruinen von Coba gedüst. Sehr schöne Stätte inmitten des Urwalds. Brutal warm war es, ich habs mir trotzdem nicht nehmen lassen und hab die höchste Pyramide bestiegen...*ächz*. Danach waren wir zur Abkühlung in einem Cenote schwimmen - großartig! Cenoten sind unterirdische riesige Tropfsteinhöhlen mit supertiefen Wasserbecken. Hier unter Stalakmiten und Fledermäusen über einem ausgiebig gebadet! Top! Außerdem Besuch von Taranteln am Badehaus...:-/ Dann schnell weiter nach Valladolid. Hier supermexikanisch gegessen und tolles Hotel! Morgen gehts nach Chitchen Itza - kaputte Mayastätten gucken!
Bilder kommen leider langsam. Die ham hier nur Schneckeninternetz!
Adios Amigos
Buenos Noches
MaJo

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Kommt mit. Jetzt geht die Reise los....

Hola Amigos.
Der erste Tag:
Gerade angekommen und schon zwei Sachen falsch gemacht.
Am ersten Tag von Mücken zerstochen und am zweiten Tag von der Sonne verbrannt.
Aber ich fang mal von vorne an.
Also der Flug war gut, der Wagen (Eigenprodukt Gol) OK und das Hostel schwierig.
Schwierig deshalb, weil die Aussenanlage super ist. Mit bunten Holzsitzen und chilligen Hängematten,
das Zimmer eine Katastrophe. Es riecht feucht, der Schimmel an der Decke wurde weiss übermalt,
das Wasser kommt aus der Dusche gekrochen wie eine Schnecke ist dafür aber 100 Grad heiss.
Am besten ist die Klimaanlage. Die ist so laut, dass man den Strassenlärm nicht mehr hören kann.
Also voll gute Ankunft für Jetlagger und Klimaumgewöhner. Hihihi. Herecho Mexiko.....
Wir Schwitzis also direkt auf zum Wasser. Karibik. Pippiwarm. Der Weg hin und zurück durch
Mangroven-Sumpfwege. Da waren schon mal so 10 Mückenstiche gesetzt. Aber der Hammer war
dann beim Abendbrot. Ein Cheeseburger für jeden, da hier an der Mayastätte schon alle Willis in
ihrem Bienenhaus sind, aber dafür die Moskitos-Vamps aus unserem Frischblut ein Fest feierten.
Resultat also nun 1000 Stiche und eine Tze-Tze Mücke dabei, denn wir vielen in den Schlaf.
Der zweite Tag:
Gestern also nach ner heissen Dusche und free breakfast on Tuesday (was für ein Glück wir doch haben)
sind wir mit Fahrrädern zur Mayastätte geradelt. Die einzige am Meer übrigens weltweit....
Als erstes begegneten uns kleine und grosse Lizzards und Leguane. Nach dem Nasenbär draussen vom ersten Tag
und der handgrossen Spinne in unserer Dusche aus der Nacht waren das tolle Begegnungen.
Anscheinend sind die Mayas also als Lizziys wiedergeboren, denn hier leben echt viele.
Mayas betrieben Landwirtschaft an einer Stelle übrigens nur einmal. Dann lag das Land 1,5 - 2 Jahre brach.
Für mich ganz normal, denn wenn man bedenkt, das der Mayakalender nur um die 200-250 Tage hat,
dann kommt die Erntesaison nach einem Jahr unserer Zeitrechnung wieder. Ich glaube den Mayas kam
Ihre Zeitrechnung auch spanisch vor, denn in ihren Festungen waren immer wieder kleine Löcher gebaut
um durch den Einfluss der Sonnenstrahlen den Kalender zu überprüfen.
Die Maya-Festung hatte zum Land hin eine Mauer und war zum Meer hin offen. Da drohte keine Gefahr,
weil die Klippen niemand bezwingen kann. Von den ganzen Bauten standen nur noch Teile, aber auf kleinen Tafeln
hatte sich jemand wirklich Mühe gegeben zu malen wie es wohl mal ausgesehen haben könnte....
Mayas glaubten an mehrere Götter. Also nicht so wie die Christen, ein Alleskönner sondern eher so wie mehrere
Superhelden mit verschiedenen Actionfähigkeiten. Und um diese Superhelden zu rufen gab es nicht Luis und Clark
sondern Menschenopfer. Da wurden zum Beispiel Kinder in Käfigen aufgehangen bis sie verhungerten, damit die
Tränen den Regengott holten. Wenn der dann also Mitleid hatte, dann schubste er ne Regenwolke rüber. Super.
Es wurden auch gute Krieger an Füsse und Hände festgehalten und mit einem Steinmesser das Herz rausgeschnitten,
damit die Morgenröte wiederkam. Ganz tolle Kriegsanführer hatten die Ehre nachher vom Volk verspeist zu werden.
Später dann gab es die sogenannten "Blümchenkriege". Da gab es also mal einen Anführer der Schiss vor dem Tod hatte
und keinen Bock verspeist zu werden. Der hat dann seinesgleichen gefunden und die hatten den genialen Plan
Kriege ohne Tote zu führen und nur Gefangene zu nehmen, die dann geopfert werden konnten.
Das Gespräch verlief ungefähr so:
Hola ich bin Herrscher von Tulum und glaube das die Sonne bald nicht mehr aufgeht.
Yepp, kann gut sein ist auch schon ganz diesig heute.
Ich hab aber keinen Bock draufzugehen. Gibst du mir deinen besten Krieger?
Mein Fleisch ist auch ungeniessbar. Aber den Ruhm hätte ich gern. Also gib mir doch deinen.
Mmhh. Hol ihn dir doch, wenn du das schaffst.
Ok. Aber ich brauche ihn lebendig.
Das sollst du " kriegen".
Tja und so entstand der Blümchenkrieg. Die schönste Blume wird gepflückt, mit Wasser am Leben erhalten
und dann geopfert. Das gute an so einem Krieg war, dass man auf Vorrat holen konnte und so für einige Zeit versorgt war.
Wie ein Medikament für den Herrscher. Er gibt sich noch ein paar Sonnenaufgänge.
Die Frauen waren übrigens die Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit. Klar. Hört sich auch viel besser an als Nutten.
Dann gab es den herabfallenden Gott, der für Blitze und Bienenzucht zuständig war. Wie auch immer das zusammen passt.
Einen Windgott gab es übrigens nicht. Denn es gab einen Tempel des Windes. Der war auf einem natürlichen Hügel
auf einer halbrunden Plattform errichtet. Da wurde der Wind gefangen. Warum man Wind fangen muss und wie der Wind
dann von der Mauer wieder weg kam bleibt mir ein Rätsel. So wie einige andere Dinge. Mir fehlt einfach der Glaube.
Soooo. Nach 2 Stunden Geschichtskunde war es nun Mittag und wir wollte unbedingt die Mittagssonne mitnehmen.
Es heisst die macht am rötesten und ist unheimlich schlecht zu ertragen. Also ab an den Beach geradelt und da dann
die Haut mit Salzwasserwellen und Farbe versorgt. Zum Abend hin sind wir dann in die City haben lecker gefuttert
und mit Cervesas versorgt ins Hostel zurück. Von drei Cervesasproben waren zwei Biere mit Salz und eins ein light.
Wir gingen also um ein paar Pesos ärmer aber nüchtern ins Bett.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Mit 'nem Sombrero auf....

...und Doc Martens an
So geht die Reise los
Nach Mexico, auch ohne Geld
Wenn's sein muss mit 'nem Floß
Und wenn wir drüben sind, drüben sind
Dann wird’s erst richtig schön!

Die letzten Stunden brechen an....ab morgen früh 08.50h sitzen wir im Flieger Düsseldorf-Cancun (wenn Air Berlin denn will...).
Wir werden sobald wie möglich die ersten Infos und Bilder posten!

Bleibt cool!
MaJo

Freitag, 10. Oktober 2014

Wieder zu hause

Unser letzter Tag ging noch einmal zu den Wasserfällen, wo Martin sich einen Jeballah gekauft hat. Das sind diese langen Gewänder, die die Männer und Frauen im Islam tragen. Die blauen mit goldgelben Verzierungen werden in der Wüste getragen. Das ist nicht etwa um im Sandsturm besser gesehen zu werden, nein, sondern das Blau symbolisiert den Himmel und das Gold den Wüstensand. Die haben aber kurze Arme und Mattin wollte eins mit langen Armen. Die weiss-beigen sind sommerlich dünn und das ist auch die Farbe der Berber, also des ältesten Stammes Marrokkos. Die Ärmel waren natürlich nur 3/4 aber die Grösse passte super. Hinten mit Kapuze, wofür keine Ahnung. Auf jeden Fall sieht er damit aus wie der Bibabutzemann oder einer vom Ku-Klux-Clan, der grosse Berber-Papa..... Für mich gab's ne handgemachte Lederhandtasche mit der schützenden Hand Fatimas (Tochter von der zweiten Frau Mohamed (Sohn von Allah)) und einen lila gefärbten Kristall aus dem Atlasgebirge die seine Cousins in der Nähe von Erfoud ausgebuddelt hatten. Und es wurde natürlich gehandelt, um nur die Hälfte der errechneten Summe zu bezahlen. Wir hatten nicht mehr soviel Bares und in dem Dorf gab es keine Bank, und wir musste  noch tanken um nach Marrakech zu kommen. Also waren wir am überlegen etwas nicht zu kaufen. Der nette Händler sagte uns dann Martin und ich sollten doch bitte auf englisch diskutieren, er könnte uns sonst nicht verstehen. Neee, klar. Warum sollten zwei Deutsche miteinander auch deutsch reden. Englisch ist doch viel besser....Als wir uns dann also auf die Hälfte geeinigt hatten, fragte er: You are happy with this ? Ich sagte: Yes, I'm happy. Worauf er meinte: If you are happy, I am happy. Das steht ja auch so im Koran, gell....Ich habe dann auf dem Weg zum Auto wieder gesungen: If you're happy and you know it klapp your hands......klatsch klatsch...... Dann ging es also ab nach Marrakech. Wunderbare Serpentinen, kleine Dörfer wo wieder mal Markttage waren und alles auf der Strasse rumlief, rumfuhr oder rumschleppte und unser Hotel nahe dem Flughafen ein super Haus mit Pool. Nach der kurzen Erfrischung haben wir uns dann das gegenüberliegende Theater/Oper angesehen. Das bietet Platz für 900 Menschen als Freiluftbühne und wenn es Innen fertig ist dann für 1200 mehr. Wegen Renovierung also geschlossen. Da wir uns mittlerweile dem marrokkanischen Style gut angepasst haben, hab ich natürlich den Gärtner angequatscht und wir haben eine private Führung für 5 Euro bekommen. Super. Mit Geld kann man sich hier einige Wege frei machen. Ob das auch so im Koran steht? Dann ging es mit dem Taxi ab zur Einkaufsstrasse Mohamed V (sowas wie die 5th Ave hihihi). Also teure europäische oder weltweit bekannte Läden. Nix für uns. Also ab mit dem Taxi zum Platz Jemaa el fna. Der Marktplatz wo wir vor 10 Tagen das erste Mal Marrokko erlebt haben. Heute waren wir viel entspannter und haben uns auch einfach treiben lassen. Wir wollten uns noch ein paar Souveniers kaufen und natürlich noch ein Marrokko Fussball Trikot. Nach einigen Fehlversuchen Martins Grösse zu erwischen hatten wir endlich eins, das ihm passte. Nun sollte das 40 Euro kosten, weil es ja ein Original war. Na klar. Merkte man am Stoff wie Original das war. Und es war climacool, denn das stand ja auch unten drauf. Jaja, klar. Das Handeln ging los und Martin hielt sich wie immer zurück. Mir macht das Handeln echt Spass. Martin kann das gar nicht mit dem Feilschen. Nun ist das mit den Marrokks etwas schwierig, wenn sie mit einem Mädel handeln sollen, denn jeder Augenkontakt bedeutet eine Aufforderung zum Flirt. Aber ich kann auch mächtig gut flirten und so kommen alle auf ihre Kosten: Martin spart Geld, der Marrokk kann flirten und ich hab meinen Spass. Eine super Sache und ein ganz anderes Gefühl von Kaufrausch. Dann gab's zum Abschluss Couscous und Calamares von den Garständen und beim Verlassen des Platzes zum Taxi schrie der Turm nochmal. Auf Wiedersehen Marrokko. Selbst mir hat es gut gefallen. Auf Platz 1 steht zwar immer noch das bekloppte Amiland, aber der gespenstische Islam (gesprochen iss-lamm) hat einen gutem Eindruck hinterlassen. Viel Dank an alle die mit uns auf der Reise waren.....Kuss-Kuss für alle.........Ali-Berber-Papa und Ali-Berber-Mama

Dienstag, 7. Oktober 2014

Ein nasser Tag

So oft wie heute bin ich noch nie nass geworden.....Da ich gestern früh schlafen war, bin ich heute früh wach gewesen. Da reizte mich natürlich als erstes der menschenleere Pool. Also ab in den Bikini und platsch in den Pool. Erst mal schön ein paar Bahnen geschwommen. Zum trocknen die Haut in die Morgensonne gestreckt und den Blick aufs Meer. Super. Doch dann der Gedanke: Wie doof, warum war ich im Pool, wenn das Meer vor der Tür ist. Also ab aufs Zimmer, Mattin  mitgenommen und runter zum menschenleeren Strand. Dann ab in die Wellen. Schon die kleinen hatten einen  unheimlichen Sog, dass ich torckelte. Und Mattin war am Strand geblieben. Zugegeben, es war ganz schön cool, aber es war das Meer. Super sauber und feinster Sand unter den Füssen und im Po-tiefen Wasser konnte ich nach der Welle meine Beine sehen. Da muss man doch rein......Dann ab aufs Zimmer. Den Schwimmrock und das T-shirt aus, die waren patschnass weil  mich die erste Welle erwischt hat bevor ich es ausgezogen hatte, und unter die Dusche. Zum dritten mal Wasser. Sauberer geht nimmer. Dann lecker bei Mc.Doof gefrühstückt. Das war Martins Wunsch. Meiner hatte sich ja schon erfüllt mit dem Atlantik. Es gab den Mc Arabia, Chickenburger und Cheese-Onions-Kroketten. Kein Kaffee, aber das nahm Mattin in Kauf. Gut gestärkt sind wir dann per Navi-App Zur Autobahn um zu den 100 m fallenden Wasser-Kasskaden zu fahren. Casablanca ist überhaupt nicht Marrokko. Also schnell weg da. Nach der Hälfte der Strecke ging es nur noch über Land weiter. Schilder waren in arabisch, die Menschen sprachen kaum französisch und selbst der Bulle, der ca 100 km von Ouzoud weg wohnt, kannte die Fälle gar nicht. Wir haben es trotzdem ohne Umweg gefunden. Zwischendurch immer wieder wunderbare Ausblicke auf die Schlucht und den ausgetrockneten Ouzoud Fluss. Hoffentlich wird das kein Flip-Flopp. Martins Oberarme wurden wieder trainiert, denn es ging ohne Servo mal wieder Serpentine  hoch und runter. Für 300 km mal wieder 5 Std. gebraucht, kamen wir gegen vier am Hotel an. Vorher wurden wir ein paar mal ins offene Fenster gefragt, ob wir einen Führer zu den Fällen haben wollten. Da das Hotel gar nicht ausgeschildert war, sind wir auf die Hilfe der Marrokks eingegangen und haben uns von einem Opi zum Hotel bringen lassen. Er konnte den Weg auf französisch nicht erklären, also sind wir ihm hinterher gefahren. Schnell eingecheckt und dann ab zum Wasser (Nr. 4). Wir hatten erst den gigantischen Blick von oben, dann sind wir ganz nach unten gelatscht (@Susanne:200 Stufen) und dann haben wir in einem Restaurantchen an den Stufen lecker Marrokk-Menue gefuttert. Die Fälle sind von oben super. Von unten nicht so beeindruckend. Jetzt sitzen wir wieder Mal mit Bierchen auf der Dachterrasse und lassen den Abend bei Vollmond ausklingen. An einer Autobahn-Raststätte gab es heute übrigens sowas wie ne Moschee-to-go oder Traveller-Moschee oder Moschee-drive-thru oder so. Sehr lustig. Ohne Turm, Auf der Rückseite der Klos und wurde echt besucht. Ein komischer Glaube. In der Hassan-Moschee gestern habe ich übrigens mal versucht etwas vom islamische  Glauben zu erfahren. Der eingebildete Führer sprach ein super deutsch. Also er hat zum Beispiel behauptet, dass man immer Richtung Osten (gen Mekka) betet. Ich hab ihn dann drauf aufmerksam gemacht, dass Mekka ja nicht immer im Osten liegt. Wie zum Beispiel Istanbul. Da ist Mekka doch südlich. Er sagte nein, Mekka ist immer im Osten. Jetzt frage ich mich ob der Koran auch eine andere Weltkugel hat......Die Schafe wurden übrigens geopfert, weil Mohammed (also Allah) den Sohn von Ismail geopfert haben wollte. Ismail war dazu bereit, Mohammed hat dann aber gemeint, ein Schaf tut es auch. Und deshalb müssen nun einmal im Jahr die Schafe statt der Söhne dran glauben. Naja, mal sehen was ich noch so erfahre. An den Wasserfällen haben  wir heute übrigens wieder Berberaffen gesehen. Die sollen auch bis zum Riad kommen. Mein Berberaffe will jetzt ins Bett. Also sage ich: Bis morgen ihr lieben..... Mohammed und Aische....

Montag, 6. Oktober 2014

Schau mir in die Augen, Kleines....

Hallo Casablanca!

Heute schreibt der Sultan mal wieder persönlich, da die Sultanine sich bereits lang gemacht hat. Ich bin ja für knackig-knappe Kommentare bekannt, daher pragmatisch kurz und bündig - wie Männer eben so sind....
Heute morgen mussten wir also unser fantastisches Riad in Fes schweren Herzens verlassen und haben uns auf den Weg Richtung Casablanca gemacht. Aus Zeitgründen haben wir auch Meknes und Rabat links liegen lassen und sind direkt nach Casablanca gedüst (ja - über die Autobahn ging es relativ zügig). Auf dem Weg zum Hotel haben wir dann direkt die Megamoschee Hassan II. besichtigt. Wahnsinn. Gigantisch. Zweitgrößte Moschee der Welt (nach Mekka), höchster sakraler Turm der Welt, Platz für 25000 Gläubige und nachts strahlt ein Laser vom Kirchturm gen Mekka.....ich finde es ja persönlich echt krank, aber die Christen sind da ja auch nicht besser.... Ok, auf jeden Fall hatten wir ne Führung von einem ziemlich uninspirierten Marokk, die sich eher wie eine Werbeveranstaltung anhörte. Zum Glück gabs nachher nicht Gebetsteppiche zu kaufen....
Anschließend dann ins Hotel - so ne Luxusclubanlage mit Pool und Spa und Blick aufs Meer und so. Hmmm, ganz nett.
Da es in Casablanca nicht allzuviel anzuschauen gibt, sind wir erstmal am Strand entlang gelatscht und haben kommende Fußballsuperstars beobachtet, dann mit Taxi in die City und da rumgelatscht. Interessante Europäisch-arabische Mischung hier - aber von beidem kein richtiger Flair. Wie es sich für richtige westliche Touristen gehört haben wir dann noch "Rick's Cafe" aus dem Hollywoodblockbuster 'Casablanca' für ein Bier aufgesucht und sind dann in unser Hotel zurück. Also ganz leger alles....
Morgen früh dann zu den Wasserfällen Ouzoud, dort pennen, und übermorgen zurück nach Marrakesch. Dann ist schon vorbei....
Nen Schwung Bilder gibts auch wieder - dank super Wlan in der Luxuskaschemme hier....mehr dann wieder aus Ouzoud.

Bleibt lässig,

Humphrey & Ingrid

Sonntag, 5. Oktober 2014

Sunday bloody Sunday

Heute war das Opferfest und wir wissen jetzt wie es funktioniert. Alle Läden in der Medina hatten geschlossen. Uns hat sich ein ganz anderes Bild geboten und wir fanden es super. Die letzten zwei Tage haben wir immer wieder gesehen, dass die Marrokks Schafe transportierten. Auf den Schultern, auf dem Fahrradlenker, auf dem Mofatank, im Kofferraum, auf der Rücksitzbank, auf dem Bullidach, überall. Und das nur um sie heute alle zu schlachten. In der gesamten Medina von Fes liefen heute Männer mit blutverschmierten T-shirts, Armen und Händen rum. Jeder hatte ein Messer oder eine Machete dabei und die Kinder rannten mit blutverschmierten Schafsfellen durch die Gassen. Überall lagen die frischen noch warmen Schafsfelle vor der Tür. Die jungen Burschen machten die letzten Schafskugeln aus den Därmen und wickelten sie wie eine Wäscheschnur auf. Die Jugendlichen zündelten in den Gassen ein Feuer um dann auf einem Rost den Schafskopf tief schwarz zu grillen. Dann wurden die Hörner entfernt um an das Hirn zu kommen. Das mixt Mutti dann mit ein paar Tomaten und fertig ist die Vorspeise. Die Füsse wurden auch gegrillt und zu Mutti gebracht. Die ganzen Gassen waren voll Rauch von den Feuern, voll Blut vom Schlachten und voller Schafsfelle. Ein unglaubliches Bild. Hatte also eher was vom christlichen Osterfest und dem Lamm das geopfert wird. Alles vor der Tür, damit Allah auch alles sieht. Gegen drei oder vier Uhr wurde es leerer. Alle gingen nun zum Futtern zu Muttern. Zwischendurch einige wunderbare architektonische Eingangsportale, Tore und Hauseingänge. Die Koran-Studenten-Schule konnten wir sogar mit Gebetssaal besichtigen und am Eingang der Moschee haben wir einem Prediger unseren Fotoapparat in die Hand gedrückt und er hat für 1  Euro den Innenraum geknippst. Ein Junge sagte uns, dass das Gerberviertel für uns geöffnet hat, also sind wir für 1 Euro mit ihm durch die Gassen dorthin gegangen. Tatsächlich durften wir durch die Lederfabrik auf die Terrasse und bekamen eine englische Erklärung. Gleich zu Anfang fragte der Führer uns ob wir Interesse hätten nachher in seinem Shop einzukaufen. Als wir dies verneinten, sagte er es wäre ok, aber wir sollten ihn nachher für seine Erklärungen belohnen. Das war fair. Absolut. Und haben wir auch gemacht. Alle waren zufrieden. Tatsächlich habe  wir es auch bis zum goldenen Törchen vom König geschafft. Dann sind wir mit dem Taxi zum Sonnenuntergang auf den Südhügel gefahren. Haben da gesessen und gewartet und verarbeitet was wir heute gesehen haben. Kurz vor Sonnenuntergang sammelten sich einige Marrokks dort an. Nur Männer, die den Sonnenuntergang ansahen. Klar, die Frauen mussten wahrscheinlich den Abwasch machen. Marrokks sind also in irgendeiner Art auch romantisch...... Als um 19.00 Uhr die Sonne verschwand, fingen alle Türme der Stadt an zu schreien. Es hörte sich allerdings mehr nach einer Mofagang an, als nach Gesang. Dann verfärbte sich der Himmel in ein super Abendrot. Wahrscheinlich hat Allah sich auch ein Schaf geschlachtet....... Egal. Soll er machen. Es sah toll aus und passte perfekt zum heutigen Tag. Das Eingangstor zu diesem Hügel war plötzlich geschlossen und wir mussten ein bisschen klettern um wieder zur Hauptstrasse zu gelangen. Dann sind wir mit dem Taxi in die Neustadt gefahren. Die sollte total europäisch sein und wir hatten Bock auf Pizza. Auf jeden Fall wollten wir heute keine marrokkanische Küche, wenn ihr versteht. Leider hatten aber auch hier alle Restaurants geschlossen und wir sind in der Mall de Fes bei Pizza hut gelandet. Lecker. Wir hatten direkten Blick auf die Schlange vor dem McDrive. Eine verrückte Stadt ist das hier. Erst haben wir überlegt morgen nochmal kurz in die Medina zu gehen um das bunte Treiben zu erleben. Aber das machen wir nicht. Wir haben so einen tollen Eindruck von Fes, den wollen wir genau so mitnehmen. Morgen geht's dann ans Meer. Casablanca.....Kleines...... Hannibal und Schorn das Schaf.....P.S.  Wir konnten einen ganzen Berg Bilder hochladen. Aber wegen der überwachten Verbindung sind die wahrscheinlich nicht richtig sortiert.

Die Karawane zieht weiter

Nachdem ich gestern schon früh schlafen war, war ich heute schon wach bevor um 6 Uhr der Turm schreit und bin dann um 8 Uhr mit dem Vogelgezwitscher aufgestanden. Denn die Vögel kündigen ja bekanntlich den Tag und somit den Sonnenaufgang an. Und nachdem wir gestern wegen dem Wüstensturm ausser Sand nix gesehen haben, wollte ich heute morgen alles sehen. Und ich bekam es volles Ballett. Erst hat die Sonne mich ein bisschen warten lassen, dann ging sie nicht über der höchsten Düne auf, die ich sooooo schön im Visir hatte, sondern daneben zwischen den Palmen und dann war sie so schnell voll da, dass nach 5 Minuten alles vorbei war. Aber ich hab den Quicki genossen. Ich kann euch nicht genau sagen ob die Uhrzeiten stimmen, denn irgendwie war die Zeit in der Wüste noch um eine Stunde mehr verschoben. Hatten wir gar nicht gelesen. Und die Marrokks konnten uns das auch nicht erklären. Ja ja, der Post gestern war ja etwas mager. Also wir waren schon die Attraktion auf dem Quad und den Kamelen. Mattin in seinem Hawaiihemd und ich mit Zöpfe und Hippibrille. Einmal wäre ich fast vom Quad geflogen, weil ich die tolle Dünenlandschaft angeguckt habe anstatt auf die Spuren vom Führer. Es ging aber auch echt manches Mal mit 100 Prozent Gefälle abwärts. Und das wo ich so ein Bergabschisser bin. Aber es war totaler Fetz. Im Gegenteil zum Kamelreiten. Das war eher langweilig. Also ich bin ja schon oft ein Bummelchen, aber Kamele sind total lahm. Die zeigen auch keine Reaktion wenn man sie streichelt. Als Dank bekommt man irgendwann Rotze ab, weil sie ihre Nasen von Sand befreien. Also meine Tiere sind das nicht und ich bin auch nicht mit denen verwandt. So, nun aber weiter zu heute. Als ich Mattin auch endlich wach hatte um ihm meine unglaublichen Sonnenaufgangserlebnisse zu erzählen, haben wir etwas Sand eingepackt und uns auf den weiten Weg nach Fes gemacht. Es waren nur ca. 450 km aber wir haben 8 Stunden gebraucht. Es ging die Berge hoch und wieder runter und wieder hoch und wieder runter. Und es waren so tolle Ausblicke, das wir immer wieder raus und rein und raus und rein ins Auto sind. Und nachdem ich heute morgen meinen Muffin und mein Ei mit der kleinen wilden Katze geteilt habe, habe ich den Kindern aus einem Nomadenzelt Stifte geschenkt, die ich zu Hause gekauft hatte und mit den Berberaffen im Zedernwald meine Datteln, die ich in der Datteloase gekauft hatte. Eigentlich hatte ich mir gestern nämlich Kekse für unterwegs gekauft, aber die habe ich dann an die Wüstenkinder verschenkt. Also beim nächsten Vollmond (und das wird wohl Sonntag sein) startet der Islam hier ein riesiges religiöses Fest. Alle fahren zu ihren Familien und es wird ein Schaf geopfert. Also irgendwie wir Weihnachten nur halt ein Schaf statt der Gans. Ich hoffe nur, dass ich nicht geopfert werde, aber bei den ganze guten Taten, hat Allah bestimmt ein Nachsehen mit mir. Das Riad in Fes war nicht so einfach zu finden. Zum einen war es schon dunkel als wir die Stadt erreicht haben, zum anderen gab es keine lesbaren Schilder und ausserdem hatten wir gar keinen Stadtplan. Schlechte Vorbereitung......naja..... mit en bisschen Fragen und der runtergeladenen Navi-App hat's dann doch noch geklappt. Und wir haben eine super Suite, mit Dachterrasse, Hängematten und wir konnten zwischen Bier, Wein und Whiskey zum Abendbrot wählen. Merci beaucoup Lottofeh. Heute heben wir einen auf dich.  Morgen werden wir uns in den kleinen Gassen der Medina verirren und uns dann mit einem Taxi zum Riad bringen lassen. Vielleicht schauen wir auch mal kurz am goldenen Törchen  vom König vorbei und gucken ob er das Opferfest feiert. Wir werden berichten. Prost..... Der Lottokönig und seine Sultanine.

Freitag, 3. Oktober 2014

Und......Action!

Salem aleikum!
Heute schreib ich mal - kurz und knackig - wie gewohnt von mir.... Judith liegt schon im Bett. Die Wüste hat sie fertig gemacht....

Also, schön ausgeschlafen, schön in Pool gehüpft, schön durch die Sanddünen gelatscht, schön in Pool gehüpft....und dann:
Mit dem Quad durch die Wüste geheizt....was ne Gaudi. Nach ca. 5 sek. Einweisung (this is gas, this break, have fun) gings los. Dünen rauf und runter, mit Vollgas durch die Wüste bei ca. 40 Grad.... aber geil wars!
Danach dann schön in Pool gehüpft und anschließend eine Runde auf dem Kamel (nein, nicht Judith...) zu großen Düne geritten....
War lustig, leider keinen Sonnenuntergang gesehen, da alles mit Wolken zugezogen (grad auch ein paar Tropfen Regen).

Zum Abschluß des Tages ausgiebig Marokkanisch gespeist... diesmal ohne Bier. Am Wochenende beginnt das Opferfest und da ist es jetzt schon verboten Bier an Marokkaner zu verkaufen. Daher konnte unser Hotelmarokk nichts von dem illegalen LKW besorgen....

Ok, morgen lange Fahrt bis Fes - dort bestimmt wieder mächtig Gewusel.

Versuche immer wieder ein paar Bilder hochzuladen, aber laaaaaaangsamer Upload hier im Wüstennetz....

Bleibt cool!

Ali Baba & Fatima

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Endlich Wildlife

Nach einem super Frühstück mit Crepes und Co sind wir in die Todraschlucht gestartet. Sie sollte durch wehende Wollfäden und Stoffresten die Frauen zur besseren Fruchtbarkeit geopfert haben angekündigt werden. Das einzige was wir wehen gesehen haben waren allerdings die Kleider und Tücher der fliegenden Händler. Aber egal. Die Schlucht haben wir auch so gefunden. Super. Mitten durch die engsten Stellen gefahren und rechts und links nur Felsen. Und das bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Auf dem Weg fetzten auf einmal A-Hörnchen und B-Hörnchen mitten über die Strasse die Felswand hoch. Sie wollten zu C-D-E-F und G-Hörnchen. Das war uns ca. 20 Bilder wert. Schade das das Hochladen so lange dauert. Nach der Schlucht ging es ab Richtung Erfoud und Wüste in der Nähe der Algerischen Grenze. Es wurd karger und sandiger. Und dann eine Kamelkaravane und Kamele auf der Strasse. Jippi. Schon das zweite Mal wildlife heute. Ich weiss immer noch nicht den genauen Unterschied zwischen Kamele, Dromedare und Trampeltiere. Da muss ich mal nachlesen, weil Martin will sich da nicht in meine Familienverhältnisse einmischen hat er gesagt.  Blödmann.....  In Rasini haben wir uns heute etwas verfahren, aber dann haben uns ein paar rumstehende Marrokks den Weg erklärt. Dafür sollten wir seinen Kumpel mit in die Wüste nehmen. Wir haben dankend abgelehnt, obwohl uns versichert wurde: he is really quiet..... Hihihi.... in unseren Wüstenhotel angekommen, fühlen wir uns voll Touri. Handtücher auf den Liegen für die Poolposition und eine Reisegruppe Deutsche hier. Vor unserem Hotel stehen Kamele, mit denen wir morgen einen Ausritt in die Düne  von Erg Chebbi machen werden. Heute Abend waren wir schon zu Fuss im Sand. Ich schön barfuss bis uns eingefallen ist, dass hier Skorpione und Schlangen sein könnten. Martin meinte, dass mich vielleicht eine Plapper-Schlange erwischt haben könnte. Ich hab aber keine gesehen!!!! Zum Abendbrot haben wir zwei kleine wilde Katzen gehabt und jetzt schwirrt eine Fledermaus immer mal wieder eine Runde durch die offene Lobby. Also mehr wildlife an eine Tag geht ja wohl gar nicht. Und der krönende Abschluss heute ist ein Sixpack........Lokal aus Casablanca.......Wir waren schon immer Wüstenfans. Aber ab heute noch mal mehr. Der Wüstenfuchs und die Plapperschlange.