--> Never stop exploring the World! <-- 2008: Japan * 2009: Island * 2010: Peru * 2011: Namibia/Botswana * 2012: Florida * 2012/13 Thailand * 2013/14 Peking * 2014 Alaska * 2014 Marokko * 2016 Mexico * 2019 Südafrika * 2020 Hawaii * 2022 Scotland * 2023 Costa Rica * 2024 Vietnam - Kambodscha * 2025 Mexico - Baja California *
Freitag, 24. Juni 2022
Edinburgh lovely again
Mittwoch, 22. Juni 2022
Glasgewiens (a play, a pie, a pint)
Montag, 20. Juni 2022
Bonnie, bonnie banks of Loch Lomond
Freitag, 17. Juni 2022
Weg von Skye und ab ins Zauberland
Dienstag, 14. Juni 2022
Gleich wird besser...
Sonntag, 12. Juni 2022
Kreuz und Quer durch die Highlands
Donnerstag, 9. Juni 2022
Hey Ya Highlands!
Mittwoch, 8. Juni 2022
Endlich Angekommen....
Freitag, 6. März 2020
Bye Bye Hawaii & Vegas
Mittwoch, 4. März 2020
Easy Livin'
Dienstag, 3. März 2020
Huhu Honolulu
Sonntag, 1. März 2020
Nochmal Wowi Maui....
Samstag, 29. Februar 2020
Wauwi Maui!
Donnerstag, 27. Februar 2020
Der alte Mann und das Meer
Dienstag, 25. Februar 2020
Der Scheiss ist heiss!
Montag, 24. Februar 2020
Aloha from Hawaii
Sonntag, 23. Februar 2020
Viva Las Vegas!
Freitag, 21. Februar 2020
A Penny for your Thoughts...
Freitag, 25. Oktober 2019
Wieder Netz. Wieder weg.
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!!!
Wir sind wieder online! Und zwar im Flieger nach Dubai.
Nach ein paar Tagen ohne Netz gibt es jetzt das letzte Update...
Auf den meisten Campingplätzen gab es kein WLAN, oder es war zu weit weg oder funktionierte nicht. Also hier ein kurzer Bericht der letzten Afrikawoche.
Wir hatten etwas Pech und haben 1-2 falsche Entscheidungen getroffen, was uns gefühlt 5 Tage fast nur fahren eingebrockt hat. Aber der Reihe nach...unser 4x4 Camper war ja cool, aber leider ging der Kühlschrank nicht. Was bei 35 Grad Aussentemperatur schon ein Desaster ist. Mein tägl. Sixpack Bier musste schon kalt sein! Die Mietwagenfirma schickte uns erst zu einem Camperfachmann, der das Ding aber nicht reparieren konnte. Wechseln durfte er nicht,weil zu teuer. Nach einigen Telefonaten gaben sie uns schließlich ein neues Womo. Top - so ein 8 Meter Schiff für 4 Personen mit Klimaanlage, Dusche und allem Schnickschnack...nicht schlecht,aber irgendwie auch unflexibel. Egal, wir wollten nicht noch mehr Zeit verdaddeln und haben uns das Ding genommen. Kostete uns fast einen ganzen Tag... weiter gings dann von Port Elizabeth die Küste entlang. Wir wollten noch eine Whale watching Tour machen. Leider fanden aufgrund des Wetters keine statt. Das Pech hatten wir ja in Hermanus schon.
Also dann die berühmte Garden Route...fanden wir gar nicht so dolle. Dann wurde uns die Küstenstrasse nach Durban empfohlen. Ganz schön, aber 200 km über hunderte Dörfer kosteten uns nochmal ein ganzen Tag....
Zeit....kann man die eigentlich totschlagen?
Wir haben uns dann entschlossen, die grossen Städte zu ignorieren und sind dann zu einem Zuludorf gefahren um auf den Spuren von Shaka Zulu zu wandeln. Hat irgendjemand die Serie eigentlich noch? Auf VHS oder Betamax? Hahahaha....
Danach gings in die Zentralen Drakensberge - grossartig! Schade, das wir nicht mehr Zeit hier haben. Wir mussten weiter zum Krüger Nationalpark.
3 Tage auf Pirschfahrt! Big Five gesehen! Wildlife pur bei 42 Grad...
Dann weiter über den Bryde Canyon Richtung Johannesburg. Wieder so ein Desaster - Ausfahrt nicht gefunden weil Baustelle. Umweg über diverse Dörfer und dann in Middelburg gelandet. Eigentlich wollten wir bis kurz vor JoBurg...da fehlten rund 200km. Dann der Donnerstag - ein Tag vor Abreise:
Um 6 Uhr aufgestanden, Rucksäcke packen, Camper aufräumen (mit Pavianen die unseren Müll durchwühlten) - 200km bis JoBurg gefahren - Theater mit der Mietwagenfirma, weil der Transfer zum Hotel nur den Umkreis von 25km beinhaltete, unser Hotel aber 27km weit weg war. Wir also die Aggrotour gefahren von wegen mieser Service und so und zack, klappte das mit dem Fahrer.
Wir also los, kaum in JoBurg drin - Polizeikontrolle. 4 Bullen stürzten sich auf unser Auto und durchsuchten die Taschen. Krass: Als der eine in meiner Geldbörse noch Euros fand, wollte er glatt ein Fuffi als Souvenir haben... ich hab ihn dann auf ein 5er runtergehandelt... Geil. Bullen in Johannesburg geschmiert. Man lernt immer noch dazu....😂
Kommen dann am Gebäude wo unser Appartement ist an, und der Typ an der Rezeption weiß nicht wem unsere Bude gehört und wie wir an die Schlüssel kommen.
Super. Ich sah mich schon mit Rucksack durch Johannesburg laufen und ein Hotel suchen. Nach einiger Zeit kam aber die Putzfrau runter und brachte uns den Schlüssel. Sie war halt noch zu gange. Der Besitzer wahrscheinlich auf Nashornjagd in der Pampa. Egal, wir kommen also in die Bude und finden ein Porno-Luxus-Gangster Appartement im 11. Stock mit Blick über Johannesburg vor. Krasser Las Vegas Style: Weisse Ledercouch. In Room Küche. Curved LED. Regenwalddusche. Hammer, für umgerechnet 30 Euro....
Wir aber schnell weiter zum Apartheid Museum. Sehr bedrückend/beeindruckend.
Dann dauerte es wieder ewig bis wir ein Uber zurück bekamen. Taxi Unternehmen sind hier tot. Alles Uber. Wir aber kein Internet auf dem Handy...das nächste mal hole ich mir auf jeden Fall eine lokale SIM.
Schließlich nochmal afrikanisch essen und ab ins Pornoloft, das tägl. Sixpack vertilgen: schick in Unterplinte am Fenster mit Dosenbier JoBurg betrachten....auswärts ist man halt asozial....hahaha
Heute morgen dann noch ein bisschen durcg JoBurg gestiefelt. Nicht wirklich schöne Stadt, aber nach dem ganzen Wildlife auch mal ne Abwechslung.
Ständig wird man darauf aufmerksam gemacht, wo es sicher ist und wo nicht. Wir hatten nie Schiss, bekamen aber immer wieder ein mulmiges Gefühl 'eingeredet'.
Jetzt sitzen wir also im Flieger nach Dubai, da 4 Std. Aufenthalt und dann ab nach Düsseldorf. Leider gönnt mir Emirates nur 20MB frei, daher kommen die Tage von zu Hause noch ein paar Fotos, mein Südafrika Fazit und evtl. noch Lachgeschichten von der Maus.
Danke fürs lesen und mitverfolgen!
Kleine Anekdote zum Schluss:
Wenn ich zu Judith sage "halt den Rand" ist sie sogar erfreut!!!!
Bis dann
MaJo
Sonntag, 13. Oktober 2019
Endlich Tiere
Nachdem wir die Haie überlebt haben ging es die Gardenroute entlang bis nach Plettenberg Bay. Ein echter Ferienort für die Afros. Jede Menge Freizeitgestaltung möglich und natürlich Strand. Wir haben einen tollen Campingplatz direkt an der Lagune gefunden. Die Lagune entsteht aus dem Flutwasser des Ozeans. Am nächsten morgen war Ebbe und wir hatten eine Robbe beim Frühstück. Auf dem Platz war ein Bikerfestival. Die starteten um 9.00 ihre Aufwärmrunden und fuhren dann ab. Wir hatten einen super Vollmond. Man kann hier richrtig sehen, dass der Mond ein Planet ist und ganz deutlich die unebene Oberfläche erkennen. Wir müssen hier mit den Möwen unser Toast teilen, sonst holen sie es sich vom Tisch weg. Angefixt von den Haien wollten wir auch noch eine Waltour machen. Die waren aber alle ausgebucht. Also wieder rauf auf die Gardenroute. Im Tsitsikama Gebiet liefen uns Paviane über die Strasse und an dem berühmten Ottertrail fand gerade ein Marathon statt. Wir waren also wieder Mal mitten im Geschehen statt in der Natur. Egal...Am Ende der Gardenroute in Storm River Mouth sind wir einen kleinen Walk über drei Hängebrücken gelaufen. Habt ihr ja wahrscheinlich auf den Bildern gesehen. Dann mussten wir noch ein ganzes Stück bis Addo fahren. Unsere erste Nachtfahrt. Sehr anstrengend. Schwarze Leute die an einem Samstagabend über unbeleuchtete Strassen laufen. Wir schalten das Fernlicht aus bei Gegenverkehr, die Afros machen die Scheinwerfer komplett aus. Und die Anhalter winken mit Geldscheinen am Strassenrand um mitgenommen zu werden. So langsam lernen wir die Sitten und Gebräuche hier kennen und lieben. Heute unsere erste Safari mit dem Camper. Im Addo Elephant N.P. Es war ein kleines Eingewöhnen für den Krüger N.P. Augen und Ohren funktionierten sobald wir durch das Gate waren. Eine Schildkröte turtlete uns entgegen, Elefanten pusteten sich mit roter Erde voll und wedelten sich mit den Ohren Luft über den Rücken, Antilopen und Kudus versteckten ihre Hörner im Gebüsch, Springböcke hüpften fast über die Motorhaube, Zebras rammelten vor uns auf der Wiese und die Büffel guckten wie gewohnt doof hinter uns her. Ein Salamander huscht über unsere Buckelpiste und eine Feldmaus flüchtet von der Asphaltstrasse. Nicht zu vergessen der Dung-Käfer, der den Elefantenklops zerteilt um daraus ein Nest zu bauen. Er trägt das 10fache seines Körpergewichtes. Also auch wenn wir nur 2 der Big five gesehen haben, es war super....super.....super....This is Africa.....die Safarikings.