Hola aus Tehuantepe
So, nachdem wir unsere so toll geplante Route über kleine Indiodörfer nicht nehmen durften haben wir die Bonbons die die Kinderchen kriegen sollten selbst gefuttert und sind also gestern den ganzen Tag Serpentinen die Berge hoch und wieder runter gefahren bis uns übel war. Immer mal wieder kleine Dörfer haben es möglich gemacht, dass wir für 300 km sieben Stunden im Auto sassen. Wir haben deutsche Lieder gesungen, spanische Geschichte gelesen und mexikanische Eindrücke gesammelt. Unser neues Ziel war Tuxtla. Das haben wir dann auch gegen sechs Abends erreicht. Es gab einen Nationalpark am Rande der Stadt mit Böötchentour und Aussichtspunkten in die Schlucht. Da das letzte Boot gerade rein kam als wir am Pier ankamen, sind wir also rauf auf den Berg und wollten die Mirradores de Canon del Sumidero angucken. Ging aber auch nicht, weil der N.P. schon zu hatte. Tja, da hatte die Natur leider verloren und wir sind in die Stadt gefahren. Tuxtla ist eine Riesenstadt. Sowohl von der Fläche als auch von Menschen. Aber es ist eine tolle Stadt. Endlich sah ich mal Päärchen knutschen und turteln, hübsche Spanier ( die Mexikaner sind alle nicht so dolle ) und es gab die guten alten Schnorrer und Bettler. Auf dem Marktplatz tummelten sich Indios in ihren blau-schwarzen Blümchentrachten und futterten aus Zementsäcken grossen Tüten Nachos und als die Sonne weg war fuhren sie wieder im Pick-up stehend und mit typischem Rancho-Gegröle in ihre Berghütten zurück. Wir dann also auch ab aufs Zimmer und mit Bierchen aufm Balkon neue Pläne geschmiedet. Heute sind wir also ganz früh auf und ab in den N.P. der Schlucht. Alle Aussichtspunkte gesehen. Toll. Bilder muss mein Muchacho Euch laden. Dann hatten wir wieder 300 km vor uns bis Tehuantepe. Ja. Super. Diesmal Schnellstrasse durch die Berge und keine Serpentinen. Diese doofen Taco-Pendechos können uns mal. Jetzt Pool, dann futtern und morgen weiter nach Oaxaca. Danke das ihr euch alle mal gemeldet habt. Wir fühlten uns so verlassen.....BicoBico...
--> Never stop exploring the World! <-- 2008: Japan * 2009: Island * 2010: Peru * 2011: Namibia/Botswana * 2012: Florida * 2012/13 Thailand * 2013/14 Peking * 2014 Alaska * 2014 Marokko * 2016 Mexico * 2019 Südafrika * 2020 Hawaii * 2022 Scotland * 2023 Costa Rica * 2024 Vietnam - Kambodscha * 2025 Mexico - Baja California *
Donnerstag, 20. Oktober 2016
Planlos in Mexico...
Dienstag, 18. Oktober 2016
Welcome to the Jungle...
...und wieder nur kurz und knapp, weil die Geschichtenerzählerin schon pennt und ich -wie bekannt- ziemlich wortkarg bin.....
In Palenque hatten wir ein super Hotel: kleine Cabanas am Rand vom Dschungel. Erstmal am Pool den Urwaldgeräuschen gelauscht und 2-7 Coronas vertilgt... Heute morgen gings dann recht früh in die Ruinen von Palenque, inmitten des Dschungels. Umgeben von Brüllaffen und unter Beobachtung von Leguanen haben wir diese erforscht. Endlich waren wir mal auf Moskitos vorbereitet: lange Klamotten (bei 40 Grad und 80% Luftfeuchte) und ordentlich mit Repellent eingedieselt....und was war? Keine der Scheissviecher vor Ort! Mann! Aber sehr geil da... anschließend gings zum Wasserfall Misol Ha, wo wir bis auf die Unterbuxen nass wurden...wir mußte natürlich den Trampelpfad hinter den Wasserfall nehmen...
Ursprünglich wollten wir dann die Dschungelroute an der Grenze zu Guatemala nach San Cristobal fahren. Leider war diese gesperrt, so das wir die Autobahn (!?) nach Villahermosa genommen haben. Hier gabs mal wieder Tacos und Cerveza... morgen nach Tuxtla - mit 'nem Boot durch ne Schlucht schippern. Dann sehen wir mal weiter wohin der Wind uns trägt....;-)
Ich versuche gleich mal noch ein paar Bilder hochzuladen. Das WLAN ist aber eher mies...mal sehen was geht...
Was los in Hagen? Keine Kommentare? Liest überhaupt jemand unseren Rotz?
Adios Amigos!
Mattino & Juditha
Sonntag, 16. Oktober 2016
Campeche - Palenque
Ola,
nur ganz kurz, weil wir weiter müssen....kurzer Aufenthalt in Campeche am Golf von Mexico. Gleich fahren wir in den Dschungel an der Grenze zu Belize & Guatemala. Dort befindet sich die Ruinenstadt Palenque.... Details folgen von Judy.
Hab ein Schwung Bilder hochgeladen!
Adios
MaJo
Samstag, 15. Oktober 2016
Merida Muchachos
Wie gewohnt, von mir kurze, knappe Infos wenn Judy pennt....
Heute Abfahrt aus Chichen Itza Richtung Golf von Mexico. Dort kurzen Stopp am Strand von Progreso. Schön, aber mit der Karibik nicht zu vergleichen... dann Weiterfahrt nach Merida - die grösste Stadt in Yucatan. Hier ist Mayafestival: überall Kunst, Kultur, Musik. Nette City.... Morgen gehts dann über die Puucroute nach Campeche. Mit Details aus der Geschichte wird Judy Euch dann wieder beglücken. Ich bin ja eher der Pragmatiker....
Heute abend übrigens im 'La Bierhaus' gespeist....voll mit bayrischen Fahnen und mexikanischen Lederhosenträgern. Sehr witzig. Ich hab mir die Haxe allerdings verkniffen....
Hasta Luego
MaJo
Freitag, 14. Oktober 2016
Chichen Itza (Tempel mit Jaguar und Jade)
So. Heute wieder von mir und diesmal ohne die ganzen Zeilenschaltungen. Ich muss bloggen erst wieder lernen....
Diese Ruine Chichen Itza der Mayas und Tolteken ist wirklich riesig und es gehört zu Recht zu den Weltwundern dieser Erde. Das Schloss des Herrschers war unglaublich. Also wenn man einen Klotz Steine majestätisch wirken lassen kann, dann fragt mal die Mayas, oder schaut euch die Bilder an. In der prallen Mittagszeit haben wir die 8 qkm Arenal erforscht. Naja, ok. Vielleicht waren wir nicht in jedem Winkel. Auch hier gab es wieder Opferstätten und Götterverehrungen. Aber wir haben auch eine Freizeitbeschäftigung der Mayas kennengelernt. Pelota. Das gute alte Ballspiel.
Da war ein rechteckiges Spielfeld das rechts und links eine ca. 8 Meter hohe Mauer hatte. In ca. 7 Metern hing ein Steinring. Durch diesen Ring musste der Ball gespielt werden. Der Ball durfte nur mit den Ellenbogen, Knie, Po oder Hüfte gespielt werden. Der Ball als Sinnbild der Sonne durfte den Boden nicht berühren, da sonst ihr symbolischer Lauf unterbrochen wäre. Entweder mussten die Verlierer für ihre Tat den Sonnenlauf zu unterbrechen mit ihrem Blut sühnen, oder aber die Sieger hatten die Ehre zum Selbstmord weil sich die Götter nur mit den Besten zufrieden geben. Der Selbstmord bestand dann darin sich in die Tiefe der Cenote (Grotte) zu stürzen, da diese der Übergang in die Unterwelt ist, um dann irgendwie in den Himmel zu den Göttern zu gelangen. Also genau so eine Cenote in der wir gestern geschwommen haben. Super, oder ? Unter uns lagen also Skelette und die Totenschädel und über uns kreisten die Fledermäuse. Aber naja. Es hat uns ja auch eine Tarantel beim umziehen zugesehen. Die berühmte mexikanische Tarantel los Spanneros.
In dieser Ruine heute war erstaunlich viel heile und so konnte man auch prima das Observatorium erkennen. Ein riesiges Schneckenhaus aus Stein mit ein paar Luftschlitzen durch die dann an zwei Tagen im Jahr die Sonne kam und dann wusste man es war Beginn oder Ende der Sonnenwende. Also unsere Sommerzeit und Winterzeit. Neu war auch, dass die Schädel der Krieger-Opfer gesammelt wurden und in einem Steinquadrat verwahrt wurden. Die Mauern aussenherum wurden mit Schädeln verziert. Nettes Sammelgrab, bzw. Heldenlager....
Abends haben wir uns dann die Lightshow angesehen. Da wurde dieses Herrscherschloss als Leinwand benutzt und dann die wahrscheinliche Geschichte dieser Majastätte in farbenfrohen Lichtspielen erzählt. Auch wenn es manchmal kitschig wirkte, so war es echt irre. Und da wir uns ja den ganzen Tag mit diesem Ort beschäftigt hatten, war es auch Schnurz, dass die Geschichte nur in spanisch erzählt wurde. Teilweise können wir schon spanisch, anderes bleibt uns einfach spanisch. Martin hat mit dem Stativ glaube ich jede 2 Minuten ein Bild geschossen. Wir werden also ein Daumenkino davon machen.
So. Nach drei Tagen Tacos und Zwiebeln und Bohnen haben wir hier nun einen Leckerbissen für Euch:
https://youtu.be/gs9rcvtmYAA
Donnerstag, 13. Oktober 2016
Ola Muchachos
So, heute mal in aller Kürze mein Senf zur Reise.... Judy pennt schon (halb neun Ortszeit). Vermutlich ist sie morgen früh wieder um 4 Uhr wach und schreibt dann Geschichten....
Also, heute Tulum (und somit die Karibik) verlassen und zu den Mayaruinen von Coba gedüst. Sehr schöne Stätte inmitten des Urwalds. Brutal warm war es, ich habs mir trotzdem nicht nehmen lassen und hab die höchste Pyramide bestiegen...*ächz*. Danach waren wir zur Abkühlung in einem Cenote schwimmen - großartig! Cenoten sind unterirdische riesige Tropfsteinhöhlen mit supertiefen Wasserbecken. Hier unter Stalakmiten und Fledermäusen über einem ausgiebig gebadet! Top! Außerdem Besuch von Taranteln am Badehaus...:-/ Dann schnell weiter nach Valladolid. Hier supermexikanisch gegessen und tolles Hotel! Morgen gehts nach Chitchen Itza - kaputte Mayastätten gucken!
Bilder kommen leider langsam. Die ham hier nur Schneckeninternetz!
Adios Amigos
Buenos Noches
MaJo
Mittwoch, 12. Oktober 2016
Kommt mit. Jetzt geht die Reise los....
Hola Amigos.
Der erste Tag:
Gerade angekommen und schon zwei Sachen falsch gemacht.
Am ersten Tag von Mücken zerstochen und am zweiten Tag von der Sonne verbrannt.
Aber ich fang mal von vorne an.
Also der Flug war gut, der Wagen (Eigenprodukt Gol) OK und das Hostel schwierig.
Schwierig deshalb, weil die Aussenanlage super ist. Mit bunten Holzsitzen und chilligen Hängematten,
das Zimmer eine Katastrophe. Es riecht feucht, der Schimmel an der Decke wurde weiss übermalt,
das Wasser kommt aus der Dusche gekrochen wie eine Schnecke ist dafür aber 100 Grad heiss.
Am besten ist die Klimaanlage. Die ist so laut, dass man den Strassenlärm nicht mehr hören kann.
Also voll gute Ankunft für Jetlagger und Klimaumgewöhner. Hihihi. Herecho Mexiko.....
Wir Schwitzis also direkt auf zum Wasser. Karibik. Pippiwarm. Der Weg hin und zurück durch
Mangroven-Sumpfwege. Da waren schon mal so 10 Mückenstiche gesetzt. Aber der Hammer war
dann beim Abendbrot. Ein Cheeseburger für jeden, da hier an der Mayastätte schon alle Willis in
ihrem Bienenhaus sind, aber dafür die Moskitos-Vamps aus unserem Frischblut ein Fest feierten.
Resultat also nun 1000 Stiche und eine Tze-Tze Mücke dabei, denn wir vielen in den Schlaf.
Der zweite Tag:
Gestern also nach ner heissen Dusche und free breakfast on Tuesday (was für ein Glück wir doch haben)
sind wir mit Fahrrädern zur Mayastätte geradelt. Die einzige am Meer übrigens weltweit....
Als erstes begegneten uns kleine und grosse Lizzards und Leguane. Nach dem Nasenbär draussen vom ersten Tag
und der handgrossen Spinne in unserer Dusche aus der Nacht waren das tolle Begegnungen.
Anscheinend sind die Mayas also als Lizziys wiedergeboren, denn hier leben echt viele.
Mayas betrieben Landwirtschaft an einer Stelle übrigens nur einmal. Dann lag das Land 1,5 - 2 Jahre brach.
Für mich ganz normal, denn wenn man bedenkt, das der Mayakalender nur um die 200-250 Tage hat,
dann kommt die Erntesaison nach einem Jahr unserer Zeitrechnung wieder. Ich glaube den Mayas kam
Ihre Zeitrechnung auch spanisch vor, denn in ihren Festungen waren immer wieder kleine Löcher gebaut
um durch den Einfluss der Sonnenstrahlen den Kalender zu überprüfen.
Die Maya-Festung hatte zum Land hin eine Mauer und war zum Meer hin offen. Da drohte keine Gefahr,
weil die Klippen niemand bezwingen kann. Von den ganzen Bauten standen nur noch Teile, aber auf kleinen Tafeln
hatte sich jemand wirklich Mühe gegeben zu malen wie es wohl mal ausgesehen haben könnte....
Mayas glaubten an mehrere Götter. Also nicht so wie die Christen, ein Alleskönner sondern eher so wie mehrere
Superhelden mit verschiedenen Actionfähigkeiten. Und um diese Superhelden zu rufen gab es nicht Luis und Clark
sondern Menschenopfer. Da wurden zum Beispiel Kinder in Käfigen aufgehangen bis sie verhungerten, damit die
Tränen den Regengott holten. Wenn der dann also Mitleid hatte, dann schubste er ne Regenwolke rüber. Super.
Es wurden auch gute Krieger an Füsse und Hände festgehalten und mit einem Steinmesser das Herz rausgeschnitten,
damit die Morgenröte wiederkam. Ganz tolle Kriegsanführer hatten die Ehre nachher vom Volk verspeist zu werden.
Später dann gab es die sogenannten "Blümchenkriege". Da gab es also mal einen Anführer der Schiss vor dem Tod hatte
und keinen Bock verspeist zu werden. Der hat dann seinesgleichen gefunden und die hatten den genialen Plan
Kriege ohne Tote zu führen und nur Gefangene zu nehmen, die dann geopfert werden konnten.
Das Gespräch verlief ungefähr so:
Hola ich bin Herrscher von Tulum und glaube das die Sonne bald nicht mehr aufgeht.
Yepp, kann gut sein ist auch schon ganz diesig heute.
Ich hab aber keinen Bock draufzugehen. Gibst du mir deinen besten Krieger?
Mein Fleisch ist auch ungeniessbar. Aber den Ruhm hätte ich gern. Also gib mir doch deinen.
Mmhh. Hol ihn dir doch, wenn du das schaffst.
Ok. Aber ich brauche ihn lebendig.
Das sollst du " kriegen".
Tja und so entstand der Blümchenkrieg. Die schönste Blume wird gepflückt, mit Wasser am Leben erhalten
und dann geopfert. Das gute an so einem Krieg war, dass man auf Vorrat holen konnte und so für einige Zeit versorgt war.
Wie ein Medikament für den Herrscher. Er gibt sich noch ein paar Sonnenaufgänge.
Die Frauen waren übrigens die Göttin des Mondes und der Fruchtbarkeit. Klar. Hört sich auch viel besser an als Nutten.
Dann gab es den herabfallenden Gott, der für Blitze und Bienenzucht zuständig war. Wie auch immer das zusammen passt.
Einen Windgott gab es übrigens nicht. Denn es gab einen Tempel des Windes. Der war auf einem natürlichen Hügel
auf einer halbrunden Plattform errichtet. Da wurde der Wind gefangen. Warum man Wind fangen muss und wie der Wind
dann von der Mauer wieder weg kam bleibt mir ein Rätsel. So wie einige andere Dinge. Mir fehlt einfach der Glaube.
Soooo. Nach 2 Stunden Geschichtskunde war es nun Mittag und wir wollte unbedingt die Mittagssonne mitnehmen.
Es heisst die macht am rötesten und ist unheimlich schlecht zu ertragen. Also ab an den Beach geradelt und da dann
die Haut mit Salzwasserwellen und Farbe versorgt. Zum Abend hin sind wir dann in die City haben lecker gefuttert
und mit Cervesas versorgt ins Hostel zurück. Von drei Cervesasproben waren zwei Biere mit Salz und eins ein light.
Wir gingen also um ein paar Pesos ärmer aber nüchtern ins Bett.
Sonntag, 9. Oktober 2016
Mit 'nem Sombrero auf....
So geht die Reise los
Nach Mexico, auch ohne Geld
Wenn's sein muss mit 'nem Floß
Und wenn wir drüben sind, drüben sind
Dann wird’s erst richtig schön!
Wir werden sobald wie möglich die ersten Infos und Bilder posten!
Bleibt cool!
MaJo
Freitag, 10. Oktober 2014
Wieder zu hause
Unser letzter Tag ging noch einmal zu den Wasserfällen, wo Martin sich einen Jeballah gekauft hat. Das sind diese langen Gewänder, die die Männer und Frauen im Islam tragen. Die blauen mit goldgelben Verzierungen werden in der Wüste getragen. Das ist nicht etwa um im Sandsturm besser gesehen zu werden, nein, sondern das Blau symbolisiert den Himmel und das Gold den Wüstensand. Die haben aber kurze Arme und Mattin wollte eins mit langen Armen. Die weiss-beigen sind sommerlich dünn und das ist auch die Farbe der Berber, also des ältesten Stammes Marrokkos. Die Ärmel waren natürlich nur 3/4 aber die Grösse passte super. Hinten mit Kapuze, wofür keine Ahnung. Auf jeden Fall sieht er damit aus wie der Bibabutzemann oder einer vom Ku-Klux-Clan, der grosse Berber-Papa..... Für mich gab's ne handgemachte Lederhandtasche mit der schützenden Hand Fatimas (Tochter von der zweiten Frau Mohamed (Sohn von Allah)) und einen lila gefärbten Kristall aus dem Atlasgebirge die seine Cousins in der Nähe von Erfoud ausgebuddelt hatten. Und es wurde natürlich gehandelt, um nur die Hälfte der errechneten Summe zu bezahlen. Wir hatten nicht mehr soviel Bares und in dem Dorf gab es keine Bank, und wir musste noch tanken um nach Marrakech zu kommen. Also waren wir am überlegen etwas nicht zu kaufen. Der nette Händler sagte uns dann Martin und ich sollten doch bitte auf englisch diskutieren, er könnte uns sonst nicht verstehen. Neee, klar. Warum sollten zwei Deutsche miteinander auch deutsch reden. Englisch ist doch viel besser....Als wir uns dann also auf die Hälfte geeinigt hatten, fragte er: You are happy with this ? Ich sagte: Yes, I'm happy. Worauf er meinte: If you are happy, I am happy. Das steht ja auch so im Koran, gell....Ich habe dann auf dem Weg zum Auto wieder gesungen: If you're happy and you know it klapp your hands......klatsch klatsch...... Dann ging es also ab nach Marrakech. Wunderbare Serpentinen, kleine Dörfer wo wieder mal Markttage waren und alles auf der Strasse rumlief, rumfuhr oder rumschleppte und unser Hotel nahe dem Flughafen ein super Haus mit Pool. Nach der kurzen Erfrischung haben wir uns dann das gegenüberliegende Theater/Oper angesehen. Das bietet Platz für 900 Menschen als Freiluftbühne und wenn es Innen fertig ist dann für 1200 mehr. Wegen Renovierung also geschlossen. Da wir uns mittlerweile dem marrokkanischen Style gut angepasst haben, hab ich natürlich den Gärtner angequatscht und wir haben eine private Führung für 5 Euro bekommen. Super. Mit Geld kann man sich hier einige Wege frei machen. Ob das auch so im Koran steht? Dann ging es mit dem Taxi ab zur Einkaufsstrasse Mohamed V (sowas wie die 5th Ave hihihi). Also teure europäische oder weltweit bekannte Läden. Nix für uns. Also ab mit dem Taxi zum Platz Jemaa el fna. Der Marktplatz wo wir vor 10 Tagen das erste Mal Marrokko erlebt haben. Heute waren wir viel entspannter und haben uns auch einfach treiben lassen. Wir wollten uns noch ein paar Souveniers kaufen und natürlich noch ein Marrokko Fussball Trikot. Nach einigen Fehlversuchen Martins Grösse zu erwischen hatten wir endlich eins, das ihm passte. Nun sollte das 40 Euro kosten, weil es ja ein Original war. Na klar. Merkte man am Stoff wie Original das war. Und es war climacool, denn das stand ja auch unten drauf. Jaja, klar. Das Handeln ging los und Martin hielt sich wie immer zurück. Mir macht das Handeln echt Spass. Martin kann das gar nicht mit dem Feilschen. Nun ist das mit den Marrokks etwas schwierig, wenn sie mit einem Mädel handeln sollen, denn jeder Augenkontakt bedeutet eine Aufforderung zum Flirt. Aber ich kann auch mächtig gut flirten und so kommen alle auf ihre Kosten: Martin spart Geld, der Marrokk kann flirten und ich hab meinen Spass. Eine super Sache und ein ganz anderes Gefühl von Kaufrausch. Dann gab's zum Abschluss Couscous und Calamares von den Garständen und beim Verlassen des Platzes zum Taxi schrie der Turm nochmal. Auf Wiedersehen Marrokko. Selbst mir hat es gut gefallen. Auf Platz 1 steht zwar immer noch das bekloppte Amiland, aber der gespenstische Islam (gesprochen iss-lamm) hat einen gutem Eindruck hinterlassen. Viel Dank an alle die mit uns auf der Reise waren.....Kuss-Kuss für alle.........Ali-Berber-Papa und Ali-Berber-Mama
Dienstag, 7. Oktober 2014
Ein nasser Tag
So oft wie heute bin ich noch nie nass geworden.....Da ich gestern früh schlafen war, bin ich heute früh wach gewesen. Da reizte mich natürlich als erstes der menschenleere Pool. Also ab in den Bikini und platsch in den Pool. Erst mal schön ein paar Bahnen geschwommen. Zum trocknen die Haut in die Morgensonne gestreckt und den Blick aufs Meer. Super. Doch dann der Gedanke: Wie doof, warum war ich im Pool, wenn das Meer vor der Tür ist. Also ab aufs Zimmer, Mattin mitgenommen und runter zum menschenleeren Strand. Dann ab in die Wellen. Schon die kleinen hatten einen unheimlichen Sog, dass ich torckelte. Und Mattin war am Strand geblieben. Zugegeben, es war ganz schön cool, aber es war das Meer. Super sauber und feinster Sand unter den Füssen und im Po-tiefen Wasser konnte ich nach der Welle meine Beine sehen. Da muss man doch rein......Dann ab aufs Zimmer. Den Schwimmrock und das T-shirt aus, die waren patschnass weil mich die erste Welle erwischt hat bevor ich es ausgezogen hatte, und unter die Dusche. Zum dritten mal Wasser. Sauberer geht nimmer. Dann lecker bei Mc.Doof gefrühstückt. Das war Martins Wunsch. Meiner hatte sich ja schon erfüllt mit dem Atlantik. Es gab den Mc Arabia, Chickenburger und Cheese-Onions-Kroketten. Kein Kaffee, aber das nahm Mattin in Kauf. Gut gestärkt sind wir dann per Navi-App Zur Autobahn um zu den 100 m fallenden Wasser-Kasskaden zu fahren. Casablanca ist überhaupt nicht Marrokko. Also schnell weg da. Nach der Hälfte der Strecke ging es nur noch über Land weiter. Schilder waren in arabisch, die Menschen sprachen kaum französisch und selbst der Bulle, der ca 100 km von Ouzoud weg wohnt, kannte die Fälle gar nicht. Wir haben es trotzdem ohne Umweg gefunden. Zwischendurch immer wieder wunderbare Ausblicke auf die Schlucht und den ausgetrockneten Ouzoud Fluss. Hoffentlich wird das kein Flip-Flopp. Martins Oberarme wurden wieder trainiert, denn es ging ohne Servo mal wieder Serpentine hoch und runter. Für 300 km mal wieder 5 Std. gebraucht, kamen wir gegen vier am Hotel an. Vorher wurden wir ein paar mal ins offene Fenster gefragt, ob wir einen Führer zu den Fällen haben wollten. Da das Hotel gar nicht ausgeschildert war, sind wir auf die Hilfe der Marrokks eingegangen und haben uns von einem Opi zum Hotel bringen lassen. Er konnte den Weg auf französisch nicht erklären, also sind wir ihm hinterher gefahren. Schnell eingecheckt und dann ab zum Wasser (Nr. 4). Wir hatten erst den gigantischen Blick von oben, dann sind wir ganz nach unten gelatscht (@Susanne:200 Stufen) und dann haben wir in einem Restaurantchen an den Stufen lecker Marrokk-Menue gefuttert. Die Fälle sind von oben super. Von unten nicht so beeindruckend. Jetzt sitzen wir wieder Mal mit Bierchen auf der Dachterrasse und lassen den Abend bei Vollmond ausklingen. An einer Autobahn-Raststätte gab es heute übrigens sowas wie ne Moschee-to-go oder Traveller-Moschee oder Moschee-drive-thru oder so. Sehr lustig. Ohne Turm, Auf der Rückseite der Klos und wurde echt besucht. Ein komischer Glaube. In der Hassan-Moschee gestern habe ich übrigens mal versucht etwas vom islamische Glauben zu erfahren. Der eingebildete Führer sprach ein super deutsch. Also er hat zum Beispiel behauptet, dass man immer Richtung Osten (gen Mekka) betet. Ich hab ihn dann drauf aufmerksam gemacht, dass Mekka ja nicht immer im Osten liegt. Wie zum Beispiel Istanbul. Da ist Mekka doch südlich. Er sagte nein, Mekka ist immer im Osten. Jetzt frage ich mich ob der Koran auch eine andere Weltkugel hat......Die Schafe wurden übrigens geopfert, weil Mohammed (also Allah) den Sohn von Ismail geopfert haben wollte. Ismail war dazu bereit, Mohammed hat dann aber gemeint, ein Schaf tut es auch. Und deshalb müssen nun einmal im Jahr die Schafe statt der Söhne dran glauben. Naja, mal sehen was ich noch so erfahre. An den Wasserfällen haben wir heute übrigens wieder Berberaffen gesehen. Die sollen auch bis zum Riad kommen. Mein Berberaffe will jetzt ins Bett. Also sage ich: Bis morgen ihr lieben..... Mohammed und Aische....
Montag, 6. Oktober 2014
Schau mir in die Augen, Kleines....
Hallo Casablanca!
Heute schreibt der Sultan mal wieder persönlich, da die Sultanine sich bereits lang gemacht hat. Ich bin ja für knackig-knappe Kommentare bekannt, daher pragmatisch kurz und bündig - wie Männer eben so sind....
Heute morgen mussten wir also unser fantastisches Riad in Fes schweren Herzens verlassen und haben uns auf den Weg Richtung Casablanca gemacht. Aus Zeitgründen haben wir auch Meknes und Rabat links liegen lassen und sind direkt nach Casablanca gedüst (ja - über die Autobahn ging es relativ zügig). Auf dem Weg zum Hotel haben wir dann direkt die Megamoschee Hassan II. besichtigt. Wahnsinn. Gigantisch. Zweitgrößte Moschee der Welt (nach Mekka), höchster sakraler Turm der Welt, Platz für 25000 Gläubige und nachts strahlt ein Laser vom Kirchturm gen Mekka.....ich finde es ja persönlich echt krank, aber die Christen sind da ja auch nicht besser.... Ok, auf jeden Fall hatten wir ne Führung von einem ziemlich uninspirierten Marokk, die sich eher wie eine Werbeveranstaltung anhörte. Zum Glück gabs nachher nicht Gebetsteppiche zu kaufen....
Anschließend dann ins Hotel - so ne Luxusclubanlage mit Pool und Spa und Blick aufs Meer und so. Hmmm, ganz nett.
Da es in Casablanca nicht allzuviel anzuschauen gibt, sind wir erstmal am Strand entlang gelatscht und haben kommende Fußballsuperstars beobachtet, dann mit Taxi in die City und da rumgelatscht. Interessante Europäisch-arabische Mischung hier - aber von beidem kein richtiger Flair. Wie es sich für richtige westliche Touristen gehört haben wir dann noch "Rick's Cafe" aus dem Hollywoodblockbuster 'Casablanca' für ein Bier aufgesucht und sind dann in unser Hotel zurück. Also ganz leger alles....
Morgen früh dann zu den Wasserfällen Ouzoud, dort pennen, und übermorgen zurück nach Marrakesch. Dann ist schon vorbei....
Nen Schwung Bilder gibts auch wieder - dank super Wlan in der Luxuskaschemme hier....mehr dann wieder aus Ouzoud.
Bleibt lässig,
Humphrey & Ingrid
Sonntag, 5. Oktober 2014
Sunday bloody Sunday
Heute war das Opferfest und wir wissen jetzt wie es funktioniert. Alle Läden in der Medina hatten geschlossen. Uns hat sich ein ganz anderes Bild geboten und wir fanden es super. Die letzten zwei Tage haben wir immer wieder gesehen, dass die Marrokks Schafe transportierten. Auf den Schultern, auf dem Fahrradlenker, auf dem Mofatank, im Kofferraum, auf der Rücksitzbank, auf dem Bullidach, überall. Und das nur um sie heute alle zu schlachten. In der gesamten Medina von Fes liefen heute Männer mit blutverschmierten T-shirts, Armen und Händen rum. Jeder hatte ein Messer oder eine Machete dabei und die Kinder rannten mit blutverschmierten Schafsfellen durch die Gassen. Überall lagen die frischen noch warmen Schafsfelle vor der Tür. Die jungen Burschen machten die letzten Schafskugeln aus den Därmen und wickelten sie wie eine Wäscheschnur auf. Die Jugendlichen zündelten in den Gassen ein Feuer um dann auf einem Rost den Schafskopf tief schwarz zu grillen. Dann wurden die Hörner entfernt um an das Hirn zu kommen. Das mixt Mutti dann mit ein paar Tomaten und fertig ist die Vorspeise. Die Füsse wurden auch gegrillt und zu Mutti gebracht. Die ganzen Gassen waren voll Rauch von den Feuern, voll Blut vom Schlachten und voller Schafsfelle. Ein unglaubliches Bild. Hatte also eher was vom christlichen Osterfest und dem Lamm das geopfert wird. Alles vor der Tür, damit Allah auch alles sieht. Gegen drei oder vier Uhr wurde es leerer. Alle gingen nun zum Futtern zu Muttern. Zwischendurch einige wunderbare architektonische Eingangsportale, Tore und Hauseingänge. Die Koran-Studenten-Schule konnten wir sogar mit Gebetssaal besichtigen und am Eingang der Moschee haben wir einem Prediger unseren Fotoapparat in die Hand gedrückt und er hat für 1 Euro den Innenraum geknippst. Ein Junge sagte uns, dass das Gerberviertel für uns geöffnet hat, also sind wir für 1 Euro mit ihm durch die Gassen dorthin gegangen. Tatsächlich durften wir durch die Lederfabrik auf die Terrasse und bekamen eine englische Erklärung. Gleich zu Anfang fragte der Führer uns ob wir Interesse hätten nachher in seinem Shop einzukaufen. Als wir dies verneinten, sagte er es wäre ok, aber wir sollten ihn nachher für seine Erklärungen belohnen. Das war fair. Absolut. Und haben wir auch gemacht. Alle waren zufrieden. Tatsächlich habe wir es auch bis zum goldenen Törchen vom König geschafft. Dann sind wir mit dem Taxi zum Sonnenuntergang auf den Südhügel gefahren. Haben da gesessen und gewartet und verarbeitet was wir heute gesehen haben. Kurz vor Sonnenuntergang sammelten sich einige Marrokks dort an. Nur Männer, die den Sonnenuntergang ansahen. Klar, die Frauen mussten wahrscheinlich den Abwasch machen. Marrokks sind also in irgendeiner Art auch romantisch...... Als um 19.00 Uhr die Sonne verschwand, fingen alle Türme der Stadt an zu schreien. Es hörte sich allerdings mehr nach einer Mofagang an, als nach Gesang. Dann verfärbte sich der Himmel in ein super Abendrot. Wahrscheinlich hat Allah sich auch ein Schaf geschlachtet....... Egal. Soll er machen. Es sah toll aus und passte perfekt zum heutigen Tag. Das Eingangstor zu diesem Hügel war plötzlich geschlossen und wir mussten ein bisschen klettern um wieder zur Hauptstrasse zu gelangen. Dann sind wir mit dem Taxi in die Neustadt gefahren. Die sollte total europäisch sein und wir hatten Bock auf Pizza. Auf jeden Fall wollten wir heute keine marrokkanische Küche, wenn ihr versteht. Leider hatten aber auch hier alle Restaurants geschlossen und wir sind in der Mall de Fes bei Pizza hut gelandet. Lecker. Wir hatten direkten Blick auf die Schlange vor dem McDrive. Eine verrückte Stadt ist das hier. Erst haben wir überlegt morgen nochmal kurz in die Medina zu gehen um das bunte Treiben zu erleben. Aber das machen wir nicht. Wir haben so einen tollen Eindruck von Fes, den wollen wir genau so mitnehmen. Morgen geht's dann ans Meer. Casablanca.....Kleines...... Hannibal und Schorn das Schaf.....P.S. Wir konnten einen ganzen Berg Bilder hochladen. Aber wegen der überwachten Verbindung sind die wahrscheinlich nicht richtig sortiert.
Die Karawane zieht weiter
Nachdem ich gestern schon früh schlafen war, war ich heute schon wach bevor um 6 Uhr der Turm schreit und bin dann um 8 Uhr mit dem Vogelgezwitscher aufgestanden. Denn die Vögel kündigen ja bekanntlich den Tag und somit den Sonnenaufgang an. Und nachdem wir gestern wegen dem Wüstensturm ausser Sand nix gesehen haben, wollte ich heute morgen alles sehen. Und ich bekam es volles Ballett. Erst hat die Sonne mich ein bisschen warten lassen, dann ging sie nicht über der höchsten Düne auf, die ich sooooo schön im Visir hatte, sondern daneben zwischen den Palmen und dann war sie so schnell voll da, dass nach 5 Minuten alles vorbei war. Aber ich hab den Quicki genossen. Ich kann euch nicht genau sagen ob die Uhrzeiten stimmen, denn irgendwie war die Zeit in der Wüste noch um eine Stunde mehr verschoben. Hatten wir gar nicht gelesen. Und die Marrokks konnten uns das auch nicht erklären. Ja ja, der Post gestern war ja etwas mager. Also wir waren schon die Attraktion auf dem Quad und den Kamelen. Mattin in seinem Hawaiihemd und ich mit Zöpfe und Hippibrille. Einmal wäre ich fast vom Quad geflogen, weil ich die tolle Dünenlandschaft angeguckt habe anstatt auf die Spuren vom Führer. Es ging aber auch echt manches Mal mit 100 Prozent Gefälle abwärts. Und das wo ich so ein Bergabschisser bin. Aber es war totaler Fetz. Im Gegenteil zum Kamelreiten. Das war eher langweilig. Also ich bin ja schon oft ein Bummelchen, aber Kamele sind total lahm. Die zeigen auch keine Reaktion wenn man sie streichelt. Als Dank bekommt man irgendwann Rotze ab, weil sie ihre Nasen von Sand befreien. Also meine Tiere sind das nicht und ich bin auch nicht mit denen verwandt. So, nun aber weiter zu heute. Als ich Mattin auch endlich wach hatte um ihm meine unglaublichen Sonnenaufgangserlebnisse zu erzählen, haben wir etwas Sand eingepackt und uns auf den weiten Weg nach Fes gemacht. Es waren nur ca. 450 km aber wir haben 8 Stunden gebraucht. Es ging die Berge hoch und wieder runter und wieder hoch und wieder runter. Und es waren so tolle Ausblicke, das wir immer wieder raus und rein und raus und rein ins Auto sind. Und nachdem ich heute morgen meinen Muffin und mein Ei mit der kleinen wilden Katze geteilt habe, habe ich den Kindern aus einem Nomadenzelt Stifte geschenkt, die ich zu Hause gekauft hatte und mit den Berberaffen im Zedernwald meine Datteln, die ich in der Datteloase gekauft hatte. Eigentlich hatte ich mir gestern nämlich Kekse für unterwegs gekauft, aber die habe ich dann an die Wüstenkinder verschenkt. Also beim nächsten Vollmond (und das wird wohl Sonntag sein) startet der Islam hier ein riesiges religiöses Fest. Alle fahren zu ihren Familien und es wird ein Schaf geopfert. Also irgendwie wir Weihnachten nur halt ein Schaf statt der Gans. Ich hoffe nur, dass ich nicht geopfert werde, aber bei den ganze guten Taten, hat Allah bestimmt ein Nachsehen mit mir. Das Riad in Fes war nicht so einfach zu finden. Zum einen war es schon dunkel als wir die Stadt erreicht haben, zum anderen gab es keine lesbaren Schilder und ausserdem hatten wir gar keinen Stadtplan. Schlechte Vorbereitung......naja..... mit en bisschen Fragen und der runtergeladenen Navi-App hat's dann doch noch geklappt. Und wir haben eine super Suite, mit Dachterrasse, Hängematten und wir konnten zwischen Bier, Wein und Whiskey zum Abendbrot wählen. Merci beaucoup Lottofeh. Heute heben wir einen auf dich. Morgen werden wir uns in den kleinen Gassen der Medina verirren und uns dann mit einem Taxi zum Riad bringen lassen. Vielleicht schauen wir auch mal kurz am goldenen Törchen vom König vorbei und gucken ob er das Opferfest feiert. Wir werden berichten. Prost..... Der Lottokönig und seine Sultanine.
Freitag, 3. Oktober 2014
Und......Action!
Salem aleikum!
Heute schreib ich mal - kurz und knackig - wie gewohnt von mir.... Judith liegt schon im Bett. Die Wüste hat sie fertig gemacht....
Also, schön ausgeschlafen, schön in Pool gehüpft, schön durch die Sanddünen gelatscht, schön in Pool gehüpft....und dann:
Mit dem Quad durch die Wüste geheizt....was ne Gaudi. Nach ca. 5 sek. Einweisung (this is gas, this break, have fun) gings los. Dünen rauf und runter, mit Vollgas durch die Wüste bei ca. 40 Grad.... aber geil wars!
Danach dann schön in Pool gehüpft und anschließend eine Runde auf dem Kamel (nein, nicht Judith...) zu großen Düne geritten....
War lustig, leider keinen Sonnenuntergang gesehen, da alles mit Wolken zugezogen (grad auch ein paar Tropfen Regen).
Zum Abschluß des Tages ausgiebig Marokkanisch gespeist... diesmal ohne Bier. Am Wochenende beginnt das Opferfest und da ist es jetzt schon verboten Bier an Marokkaner zu verkaufen. Daher konnte unser Hotelmarokk nichts von dem illegalen LKW besorgen....
Ok, morgen lange Fahrt bis Fes - dort bestimmt wieder mächtig Gewusel.
Versuche immer wieder ein paar Bilder hochzuladen, aber laaaaaaangsamer Upload hier im Wüstennetz....
Bleibt cool!
Ali Baba & Fatima
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Endlich Wildlife
Nach einem super Frühstück mit Crepes und Co sind wir in die Todraschlucht gestartet. Sie sollte durch wehende Wollfäden und Stoffresten die Frauen zur besseren Fruchtbarkeit geopfert haben angekündigt werden. Das einzige was wir wehen gesehen haben waren allerdings die Kleider und Tücher der fliegenden Händler. Aber egal. Die Schlucht haben wir auch so gefunden. Super. Mitten durch die engsten Stellen gefahren und rechts und links nur Felsen. Und das bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Auf dem Weg fetzten auf einmal A-Hörnchen und B-Hörnchen mitten über die Strasse die Felswand hoch. Sie wollten zu C-D-E-F und G-Hörnchen. Das war uns ca. 20 Bilder wert. Schade das das Hochladen so lange dauert. Nach der Schlucht ging es ab Richtung Erfoud und Wüste in der Nähe der Algerischen Grenze. Es wurd karger und sandiger. Und dann eine Kamelkaravane und Kamele auf der Strasse. Jippi. Schon das zweite Mal wildlife heute. Ich weiss immer noch nicht den genauen Unterschied zwischen Kamele, Dromedare und Trampeltiere. Da muss ich mal nachlesen, weil Martin will sich da nicht in meine Familienverhältnisse einmischen hat er gesagt. Blödmann..... In Rasini haben wir uns heute etwas verfahren, aber dann haben uns ein paar rumstehende Marrokks den Weg erklärt. Dafür sollten wir seinen Kumpel mit in die Wüste nehmen. Wir haben dankend abgelehnt, obwohl uns versichert wurde: he is really quiet..... Hihihi.... in unseren Wüstenhotel angekommen, fühlen wir uns voll Touri. Handtücher auf den Liegen für die Poolposition und eine Reisegruppe Deutsche hier. Vor unserem Hotel stehen Kamele, mit denen wir morgen einen Ausritt in die Düne von Erg Chebbi machen werden. Heute Abend waren wir schon zu Fuss im Sand. Ich schön barfuss bis uns eingefallen ist, dass hier Skorpione und Schlangen sein könnten. Martin meinte, dass mich vielleicht eine Plapper-Schlange erwischt haben könnte. Ich hab aber keine gesehen!!!! Zum Abendbrot haben wir zwei kleine wilde Katzen gehabt und jetzt schwirrt eine Fledermaus immer mal wieder eine Runde durch die offene Lobby. Also mehr wildlife an eine Tag geht ja wohl gar nicht. Und der krönende Abschluss heute ist ein Sixpack........Lokal aus Casablanca.......Wir waren schon immer Wüstenfans. Aber ab heute noch mal mehr. Der Wüstenfuchs und die Plapperschlange.
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Rock the Kasbah
Ujuijui. Heute sind wir schön bei 30 Grad in der Mittagshitze gestartet. Ab in die Wüste zur Dades-Schlucht. Die Strasse der 1001 Kasbahs ( Lehmburgen) Herrliche Ausblicke, grüne Oasen und Häuser wie Sandburgen. Ausserdem bizarre Felsformationen und Serpentinen durchs Dadestal. Wir sind wieder durch Dörfer gefahren, in denen gerade Markt war und haben bepackte Mulis gesehen, die kaum zu erkennen waren. Und wir haben auch gesehen, dass ein Esel seinem Herrchen abgehauen ist. Der Marrok ist nicht hinterher gekommen. Jippi. Er ist frei.....Und in dem ausgetrockneten Dades-Flussbett habe ich auf einmal gerufen: Halt an. Da sind Affen im Flussbett.....oder Menschen...... ach nee, es sind Kamele.....Hihihi. Bei dem wenigen Wildlife hier, kann ich auf den ersten Blick nicht erkennen ob Mensch oder Tier. Die Kamele waren dann tatsächlich Dromedare....erkennbar an dem Höcker.... Naja, vielleicht wirds ja noch was. Heute ist mir aufgefallen, dass die Menschen die an der Strasse sitzen entweder Jungs, Burschen oder Männer sind. Aber keine Mädchen, Girlies oder Frauen. Die sieht man nur Einkäufe schleppen, Wäsche waschen am Fluss oder Getreide kutschieren. Keine tolle Vorstellung von gemeinsamen Leben finde ich. Unser Hotellchen hier in der Nähe der Todraschlucht, die wir morgen befahren werden, ist super. Nachdem das erste Zimmer keinen Balkon hatte, kamen wir ins nächste und haben nun eine Suite mit Sitzecke, zwei Doppelbetten, Bad und einem Einzelbett. Super. Was so ein paar Worte französisch doch bewirken können. Martin hat sich auch eine super französische Art angewöhnt. Als der Hotelier uns heute morgen auf französisch fragte wie wir geschlafen haben habe ich natürlich geantwortet: Bien, mercie. Und als er Martin dann angeguckt hat, hat er auch einfach geplappert: Bien, bien. Hihihi. Das macht er jetzt mal öfter. Einfach nachplappern. Martin wieder übrigens immer häufiger Alibaba genannt. Ein Glück war Alibaba für die Marroks ein Geschäftsmann mit guten Absichten. Und weil Martin auch gross, mit Zopf und Bart ist, ist er halt Alibaba. Für Bilder ist das Internet hier zu schwach. Es wird immer getrennt. Also nicht wundern, dass nur Briefe von mir kommen. Heute hat es in der Wüste voll geregnet. So ca. 10km lang. Aber bei 30 Grad ist das nicht so wild. Für den Pool war es heute Abend leider zu kalt. Also will damit sagen, dass der Pool unbeheizt ist und wir knalle heiss waren. Also unperfekt. Wir vermissen jetzt schon unser Bierchen am Abend. Wie soll das nur weiter gehen. Wir werden abends nicht müde und gehen spät ins Bett. Dann gehts natürlich am nächsten Tag schwer aus dem Bett und dann erst Mittags los. Kein guter Rythmus.....mit dem jeder nu mit muss. Auf unserem Weg heute sind wir auch durch ein Rosenanbaugebiet gefahren. Super. Wir haben an der Strasse an einem kleinen Shop angehalten um mir Rosenöl zu kaufen. Das Kopftuchgeschwader hat mich erst mal mit allem möglichen eingesprüht bis ich mich selbst nicht mehr riechen konnte. Und dann im Auto bei der Hitze ohne Klimaanlage. Puhuhuh. Martin hatte auch was abgekriegt. Wir sagen also bis morgen. Der schöne Jaques und the stinking Rose...
Dienstag, 30. September 2014
Der Atlas und die Marroks
Heute hatten wir eine herrliche Fahrt durch das Atlasgebirge. Immer wieder eine andere Landschaft und immer wärmer wurde es auch. Serpentinen haben uns bis auf 2250 m gebracht und dann wieder runter nach Ouzazate. Die meisten Flüsse hier waren ausgetrocknet. Es waren eigentlich nur 200 km aber wir haben trotzdem 5 Stunden gebraucht. Die LKWs krochen langsamer als die Fahrräder und 2 Unfälle haben wir gesehen. Aber unser kleiner Dacia Logan ist prima. Gute Reifen, 44.000 weg und optisch nur ein paar Einparkbeulen.... Innen ist er etwas zurück geblieben. Wir bekamen gezeigt, dass die Fenster mit der Kurbel aufgehen und schon in der ersten Kurve meinte Martin, dass die Lenkung schwergängig ist. Ich hab ihm dann gesagt, dass wahrscheinlich nur die Servo fehlt.....Er wird wohl Muskelkater bekommen hihihi.... Die Strassen von Marrokko sind eigentlich einfach zu befahren. Auch wenn wir nicht immer die Schilder lesen können, so ist die grobe Richtung immer klar. Ansonsten einfach geradeaus oder dem Vordermann hinterher. Nachdem wir es gewohnt sind Tieren auf der Fahrbahn auszuweichen sind es hier nun Menschen in jeglicher Art. Menschen mit Schafen, Menschen mit Fahrrädern, Menschen mit Mofas, Menschen mit Esel oder Pferdekarren und Menschen mit anderen Menschen. Also alles ganz easy und irgendwie gewohnt für uns. In Marrakesch war heute irgendeine Pilgerung oder so. An einer Ampel konnten wir erst wegen der auf der Kreuzung stehenden Autos bei grün nicht fahren und dann liefen Massen von Menschen auf der ganzen Strasse. Danach Massen von Fahrrädern und Mofas. Eine Pilgertruppe....ganz klar. In einem kleinen Bergdorf war heute Markt. Da waren Autos echt unerwünscht. Die gesamte Landstrasse wurde als Handelszone benutzt. Und wir mitten durch. Jippi. Das macht Laune. Immer schön aufgepasst, das der störrische Ziegenbock, der gerade seinen Besitzer gewechselt hat nicht unbedingt in unser offenes Fenster springt. Also bitte kleiner Marrokk, schön das Tier an den Hörner fest halten und Oma am Schwanz.....Hat alles gut geklappt. Keine neuen Beulen. Auf der gesamten Serpetinenstrecke durch das Atlasgebirge kamen uns immer wieder Oldtimer entgegen. Irgendeines Rallye wurde hier gefahren und zwar von Europäern.In Ouazazarte gibt es nicht viel zu sehen. Eine Kasbah die aussieht wie eine Sandburg und eine kleine Fuzo mit Restaurants. Nach den zwei harten Nächten haben wir hier ein super Softbett. Und natürlich ist wieder ein Moschiturm in der Nähe. Morgen gehts dann weiter durch das fruchtbares Draa-Tal Richtung Tinghir. Popeye und Olivia....
Montag, 29. September 2014
Total ruhig n Marrakech
Nach dem kurzen Flug gestern und dem netten Taxifahrer sind wir um halb zwölf nachts in unserem Riad angekommen. Total ruhig obwohl wir mitten drin in der Grossstadt sind. Völlig komisch. Nach einem kurzen Ausflug zum Kiosk um die Ecke haben wir auf der Dachterrasse mit Blick auf ein Minarett gechillt und sind dann gegen eins auf das super harte Bett gefallen. Da es so irre warm ist hier haben wir uns entschlossen das Fenster zum Innenhof auf zu lassen. Dies erwies sich als teilweise doof. Gegen sechs Uhr heute morgen begann der Schreihals von dem Muschiturm seine Stimme zu ölen. Super Wecker. Dagegen kam selbst der Hahn und die Tauben nicht an. Ein Glück hat der Krachmacher nach einer viertel Stunde eingesehen, dass alle anderen schlafen wollen und Ruhe gegeben. Wir konnten dann mit Vogelgezwitscher und Taubengurren prima weiterschlafen. Nach einem petit dejeuner mit Baguette und Croissant ging es dann auf in die Gassen der Medina um die Gerüche der Gewürze, Lederwaren, Färber und Garküchen zu erkunden. Toll. Wie das frühere Venedig. Enge Gassen, vorbeirauschende Mofas und quirlige Menschen. Hier kommen noch Eselskarren und vermummelte Menschen hinzu. Aber sonst wie Italien..... hihihi..... Wir haben uns eine ehemalige Koranschule angesehen. Die Studentenzimmer waren winzig. Der ganze Bau erinnerte mehr an einen Knast als eine Studentenunterkunft oder geschweige denn Uni....Dann hat uns ein Typ von der Strasse zu einer Gerberfabrik begleitet. Er ging zur Arbeit und wir haben eine Führung nur für uns durch die Fabrik bekommen. Super. Mit einem Kauderwelsch aus deutsch, englisch, französisch und arabisch haben wir jetzt alles an Wissen und können uns hier selbständig machen. Natürlich habe ich mir nachher ein paar Sultanspuschen aus Kamel und Schafsleder geholt. Den Weg zurück durch die Gassen zu finden war nicht so leicht. Diesmal hatten wir ja keine Begleitung.....hihihi....Aber mit viel fragen und Stadtplan drehen hat es dann geklappt. Noch einmal an den Südrand der Stadtmauer gelatscht um das schöne Stadttor mit den Störchen und ihren Nestern zu knippsen. Jetzt gehts runter auf den Marktplatz was futtern und morgen dann mit dem Auto durch die Massen..... Alibaba und der kleine Räuber....
Donnerstag, 25. September 2014
Ein Urlaub im Märchenland aus 1001 Nacht
Wir freuen uns auf Bazare, Riads, Souks, Medinas, Kasbahs, Couscous,
Minztee, Arganöl, Datteln, Kichererbsen,
Kameltrekking, Atlas-Touren, Sultanstädte und natürlich Casablanca….
Unsere kleine Rundtour fängt in Marrakech an und wird uns dann durch
die Todraschlucht in die Wüste Erg Chebbi führen um dann wieder
über das Atlas-Gebirge zu den Königsstädten Fes, Meknes und Rabat zu
gelangen.
Dann geht's an der Atlantikküste entlang bis Casablanca und wieder nach
Marrakech.
Mal sehen ob uns die idyllischen Bergstädtchen oder die Mega-Moschee
besser gefällt ob wir uns in den Gassen-Labyrinthen zurecht finden und
wie bunt das
Gerberviertel ist.
Also kommt mit auf unsere exotische Reise…..
Salem aleikum, Marokko!
Dienstag, 17. Juni 2014
If you're happy and you know it clapp your hands.......
Juhu. Wir sind happy und klatschen in die Hände, denn wir haben nochmal super geshoppt in Anchorage und wir haben alles in unsere Rucksäcke bekommen. Jippi. Die letzten zwei Tage waren wir noch am Hatcher Pass, der leider wegen zu viel Schneefall gesperrt war und an der Independence Mine. Da sollte es Schwarzbären geben, aber wir haben keine gesehen. Dann haben wir noch einen kleinen Ausflug zu den Thunderbird Falls gemacht und sind da rumgekraxelt.
Morgen gehts dann noch nach Dennis frühstücken, dann den Dreckscamper abgeben und ab zum Flughafen. Wir freuen uns schon auf Mamas Schnitzelchen und auf die Onkelz-Party......Also vielen Dank für euer Interesse und eure Kommentare.....neue Bilder hat der Mattin noch rein gepackt.....Wir sehen uns in good old Germany......der Grizzlybär und das Dallschaf.....
Samstag, 14. Juni 2014
Wow America
Hallo liebe Leser und Leserinnen. Wir melden uns zurück aus der Wildnis des Denali N.P. und wir haben die Bären überlebt. Der Tripp war unglaublich. Aber erst mal wieder von vorn. Wir hatten das Glück einen Camp-Platz mitten im Denali zu bekommen und waren somit voll im Geschehen. Zur Begrüssung des N.P. stand ein Elch für uns parat. Der Park hat nur eine Strasse und die darf nur mit Tourbussen gefahren werden. Touri-Scheisse nicht unser Ding. Aber "Beware the law." Am nächsten Tag hatten wir also so eine Tour gebucht. 11.25 sollte es losgehen. Je näher wir an die Bushaltestelle unseres Campgrounds kamen, umso schlechter wurde das Wetter. Dann fing es an zu schneien. Absolut super. Dicke Schneeflocken fallen den Himmel von Alaska hinunter. I'm singing in the snow...... Der grosse Vorteil war, dass man auf schneeweissem Schnee die Tiere besonders schnell sieht. Der klitzekleine Nachteil war, dass man nicht weit gucken konnte und die Tiere nicht unbedingt an der Strasse laufen. Aber don't worry - be happy. Doreen, unsere Fahrerin, war super und hatte 20Jahre Erfahrung. Dabei war sie gerade mal 30 Jahre alt, schätzungsweise. Amerika - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Sie hat jeden Fotopoint angehalten und siehe da, eine Kaributruppe auf eine Schneewanderung. Die Berge sahen super aus. Ich hätte 'Last chrismas' summen können. Habe mich dann aber für 'hey mr. snowman' entschieden. Den Mt. McKinley kann man nur an ca. 100 Tagen im Jahr sehen, wenn der Himmel richtig klar ist. Wir haben schon den Fuji in Japan nicht gesehen, also warum sollten wir den 6.194 m höchsten Berg Nordamerikas heute sehen? Egal. Am vorletzten Stopp fragte Doreen uns, ob uns in den Sinn gekommen wäre die Tour auf morgen zu verlegen. Wir haben sie total verdutzt angesehen und geantwortet: We booked for it - we go for it. Hahaha. Die Tour ging weiter zum Wonderlake (der grösste See im Park). Es hörte plötzlich auf zu schneien. Schwubs - ein Grizzly, der gemütlich den Hügel neben uns hoch spaziert und es sich da oben bequem macht. Geil Geil Geil... Dann.......die Sonne.......wer hätte das gedacht. Die Wolken wurden weg gepustet und der Himmel wurde blauer und blauer. Ich hatte sowieso gute Laune. Schnee in Alaskas Sommer - was gibt's tolleres. Aber Mattins Laune wurde zusehends besser. Doreen umfuhr eine Bergecke und dann: Mt. McKinley in seiner vollen Grösse. The Giant. Welcome to Denal. Heute war einer dieser 100 Tage!!!!!!! Wer hätte das am Anfang gedacht? Never say never!!! Auf der Rücktour haben sich dann 2 Dallschafe (ähnlich wie Bergziegen, mit Hörnern, aber halt aus der Schafsfamilie) einen Kampf mitten auf der Strasse vor unserem Tourbus geliefert. So richtig mit aufbocken und Hörner-Kopfnüsse. Was für ein Tag. Ach ja und dann war da noch der Grizzly, der auch auf der Strasse lief. Völlig entspannt. Es war eisekalt im Camper. Wir haben uns Nudeln gekocht und hatten Musik beim Dinner. Denn John und Lory aus Wasilla (Alaska) hatten eine Gitarre und eine Okulele mit. Da gab es dann noch Bierchen am Lagerfeuer mit den erlebten Wildlifestorys. Wiedermal ein perfekter Tag in Amiland-Alaska. Am nächsten Tag durften wir den Bus auf gut Glück nehmen. Wir hatten das Glück auf unserer Seite. Der Bus um 10.25 war bis auf 3 Plätze belegt. Wir brauchten ja nur 2. Diesmal ging es bei Sonnenschein und ein paar Wolken los. Und wir haben die big five von Alaska gesehen. Adler, Bär, Karibu, Elch und Dallschaf. Dafür Mt. McKinley nicht ohne Wolken. Aber: Ich schreibe jeden Tag in mein Tagebuch und diesmal habe ich ein vorgefertigtes. Manchmal muss ich reinschreiben, was wir gegessen haben, oder wie ich mich gefühlt habe, oder wie das Wetter war....usw. Gestern durfte ich mir etwas für den nächsten Tag wünschen. Und ich hatte mir gewünscht eine Bärenfamilie zusehen. Schaut euch die Fotos an. Eine Mama mit 2 Kleinen sind dabei. Dieses Buch ist zauberhaft. Ich hatte mir auch schon mal eine heisse Dusche für den nächsten Tag gewünscht und das der Reifen den Schotter-Dalton-Highway schafft. Alles ist bisher in Erfüllung gegangen. That's a miracle. Puhhhh. So. Heute morgen habe ich uns dann echte Ami-Pancakes gebraten, die mit Marplesirup vertilgt wurden (wenn einer Ami-girl, dann ich) und dann sind wir nun am Trapper crek Campground wieder in der Zvilisation angekommen. Die Duschen haben leider schon geschlossen. Aber morgen früh geht's als erstes unter die Familiendusche..... Ich freu mich schon drauf. Habt alle einen wunderschönen Tag. Übrigens, wen's interressiert, wir haben es geschafft bei dem ganzen Weissbrot und Süsskram, Durchfall zu bekommen. Wie? Erzählen wir euch zu hause. Ach ja, und vielen Dank an Shizzo von dessen Server wir uns gerade die neue Kevin Russel runtergeladen haben.... The Happy-Alaskaner.
Dienstag, 10. Juni 2014
Fotos....
Von mir mal wieder kurz und bündig:
Während Judith gerade kocht (!) hab ich mich in das Wlan Netz der 'Spirit of Alaska' Bank gehackt und kann euch mit neuen Fotos beglücken!
So fängt der Bürotag doch lässig an, oder?
Gruß auch an die NSA!
*M*
Survived Dalton und Arctic Circle
Wow Wow Wow..... Unser Camper ist jetzt schlammbraun. Nachdem wir mit vollem Kühlschrank, vollem Tank, vollem Wassertank, vollem Geldbeutel und leerem Abwassertank aus dem Voll-Service-RV-Park frisch geduscht in Fairbanks losgefahren sind, wurde aus weiss immer mehr braun. Der RV in Fairbanks war übrigens furchtbar. Fluglärm, Reihe an Reihe zu parken und früh morgens schon Abfahtsstress der übrigen Camper. Nix für uns. Schnell ab in die Wildnis. Zum Polarkreis hoch gibt es 200 Meilen kein Handy Netz, keine Internetverbindung, 1 Tankstelle und eigentlich nur Gegend. Also eigentlich nur Abenteuer und nix besonderes. Eine Fun-Tour um vor dem Schild 66° ein Foto zu machen. Und das mit unserer Spritschleuder, die schon 120.000 Meilen auf dem Tacho hat und ein Reifenprofil von 1 Millimeter. Wir sind bei super Sonnenschein losgefahren und ab dem schönen Dorfnamen Livengood gings dann mit 70% Schotterpiste mal steil bergauf, dann wieder hinunter, so dass wir wie in der Achterbahn mit hoch gehaltenen Armen geschrien haben bzw. Martin sich am Lenkrad abgestützt hat. Die silberne Pippeliene war immer mit dabei und verlief mal im ZickZack mal unterirdisch mal glänzend gerade neben uns her. An einer Pumpstation der silbernen Lady sind die Männer nicht wirklich redselig. Wir haben angehalten um mal wieder das Öl rauschen zu hören und die Kühlrippen zwitschern zu hören. Da kam sofort ein Wachmann hinaus. Hey......Hello Sir. We just want to take a look and making a photo. Is that OK?.....NO.......Oh than we have to turn around ?..........Yäh..........wirklich nicht gesprächig diese einsamen arbeitenden Alaskaner. Naja, an der Yukon bridge angekommen haben wir dann also getankt. Ein Gastank stand auf dem Boden mit einem Zapfhahn dran. Dann musste man in die kleine Holzhütte gehen, seine Ceditkarte abgeben. Dann wurde der Gashahn auf gedreht und wir konnten zapfen. Nur nachher nicht vergessen die Creditkarte wieder abzuholen. Die Trucks überholten uns einige Male und man merkte schon, dass dies eigentlich eine reine Transportstecke ist und nicht für Besucher wie wir. Aber das war uns schnurz. Nach 9 Stunden rappelliger Fahrt, wir mussten immer wieder irgendeine Schranktür wieder zu machen, endlich das heissersehnte Fotomotive. Ein Holz Schild mit dem Arctic Circle. Der kleine Campground dahinter wurde unser Revier für die Nacht. Diese Nacht werden wir nie vergessen. Nach dem Essen und ein paar Bierchen haben wir bis 1.00 Uhr nachts Mücken gejagt! Dann habe ich uns einen Moskitoschutz fürs Bett gebastelt. Um 2.00 Uhr haben wir dann also noch die restlichen Mücken die während der Bastelstunde ins Schlafgemach geflogen waren bekämpft und sind dann mit einem Tinitus-Surren eingeschlafen. Die Mücken hingen lächzend am Moskitogitter und uns war es so warm (am Polarkreis) dass wir nur unter dem Laken geschlafen haben. Mücken bekämpft man übrigens am besten mit Haarspray. Dann kleben die Flügel zusammen und nix geht mehr. Oder mit der flachen Hand gegen die Camperwände bollern. Das ist auch sehr musikalisch. Am nächsten morgen sind wir aufgestanden mit dem Spruch: Thank you mosquito fighter! Wir sind echt ein super Team. Auf dem Rückweg gestern dann, fing es an zu regnen und unsere Strecke wurde zur super Schlidderfahrt, da immer wieder Matsche auf der Piste war. Abends haben wir uns dann mit Anke und Marcos aus Kölle getroffen, haben fetten Buffalo-Burger gefuttert und dann noch in einer typischen Amibar getrunken. Gegen Mitternacht haben wir uns dann schön auf den Wal-Mart Parkplatz neben all die anderen Camper gestellt und gepooft. Heute gab es dann nach der Abenteuerfahrt reine Entspannung. In der Hot Springs bei Chena River haben wir gechillt. OK.....wir mussten kurz erste Hilfe leisten bei einem 70-jährigen Opi. Der hatte sich vor dem Baden einen Martini bestellt. Er musste ja nach dem Baden noch fahren......Das war aber auch schon die ganze Aufregung von heute. Auf dem Heimweg haben wir noch klassisch einen Elch im Wasser gesehen, und einen Elch mitten auf der Fahrbahn. Jetzt gehts wieder zum Wal-Mart, einkaufen für den Denali-Park, essen machen, Bierchen, Bettchen.
Samstag, 7. Juni 2014
Santa Claus is coming to town
Heute war unsere Route von Paxson über den Nordpol bis nach Fairbanks. Die Pipeline Zini war mal wieder an unserer Seite. Sie ist übrigens schwebend gebaut, damit bei eventuellen Erdbewegungen, die ja hier wegen der tektonischen Platten oft vorkommen, schön mitschwingen kann. Und sie wird von roten Hubschraubern ständig kontrolliert. Ein toller Job. Für uns gab es heute schöne Ausblicke, über Pässe gefahren und dann natürlich der Besuch bei Santa Claus am Northpole. Der Ort heisst hier so, weil irgendwelche Völker vor tausenden von Jahren glaubten hier am Polarkreis zu sein und weil eine Firma hier Spielzeuge herstellen wollte und sich mit dem Herstellungsort bessere Verkaufsbedingungen schaffen wollte. Mittlerweile ist es aber einfach der Wohnort von Santa Claus. Hierhin kommen alle Briefe, die ein Kind an den Nikolaus schreibt. Und wenn man will schreiben die fleissigen Elfen des Nikolaus auch zurück. Nach dem ganzen Kitsch von Weihnachtskugeln und Co, ( fast hätte ich ein Schild gekauft mit der Aufschrift: Dear Santa, leave presents, take sister ) sind wir nach Fairbanks gefahren. Ein trostloser Ort. Einfach nur eine Zwischenstation um zum Arctic circle oder zum Denali N.P. zu kommen. Wir werden uns morgen also auch auf zum Polarkreis machen und übermorgen dann in ein paar Hot Springs mitten im Nichts baden. Heute Abend wurde wieder mal gegrillt und lange Ärmel haben wir nur wegen der Moskitos an. Mit weihnachtlichen Grüssen am gefakten Ort von einem Typen, den es gar nicht gibt.....Die Alaskaner...
Mit dem Tablet am Lagerfeuer in der Wildnis
So, nun schreibe ich Euch mal wieder ein paar Geschichten aus unserem einsamen Lebensabschnitt.... In diesem Kaff Whittier haben wir eine 26-Gletscher-Tour gemacht. Die war der Knaller. Wir hatten strahlenden Sonnenschein der Surprise-Glacier hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Er war am knacken, am krachen, am schmelzen und brachte unser Boot durch seine Wellen zum schaukeln. Also voll am Kalbende. Wir waren begeistert. Außerdem haben wir die Seeotter gesehen, wie sie uns auf dem Rücken liegend ihr weißes Gesicht zu streckten und sich dann lustig im Wasser rollten. Mal rechts herum, mal links herum. Hauptsache in Bewegung. Das waren Tiere ganz nach meinem Geschmack.... Today was the day, where postcards were made......Dann ging es fix wieder durch den Tunnel, noch an den Eklutna Falls vorbei bis nach Palmer. Endlich mal ein Camp Ground mit super heißer Dusche. Plitsch Platsch Place of happiness. Da wir in der Gegend der Riesengemüse und Farmer waren, haben wir einen kurzen Stop an einer Moschusoxenfarm gemacht. Diese behäbigen schwergewichtigen Tiere werden hier gezüchtete, da sie rar sind. Die Weibchen leben ca. 20 Jahre, die Jungs schaffen gerade mal 12 Jahre. Wollt ihr den Grund wissen? Also, in der Brunftzeit rangeln die Jungs und rennen aus weiter Entfernung im Affenzahn mit den Köpfen zusammen. Hier auf der Farm werden den Jungs dann Autoreifen an den Kopp gebunden zum Schutz. Leider war grad keine Brunftzeit, aber das hätte ich gerne gesehen. Auf jeden Fall wissen wir nun wo der Spruch herkommt: Bumsen macht doof.......wir sind dann noch weiter gefahren bis zu Thompson Pass (der schneereichste Pass Alaskas) Da haben wir dann wieder mal fern ab der Strasse mit super Sicht gegrillt und einsam und allein geschlafen........Am nächsten Morgen wurde bei gleichem Panorama in der Sonne gefrühstückt und ab nach Valdez gekurvt. Auch so ein Dorf, dass am Meer endet. Da haben wir dann nochmal eine Bootstour gewagt, weil Tage vorher 12 Wale gesehen wurden. Vielleicht mag jemand mal einen kleinen Betrag auf unsere Kreditkarte spenden, die wird echt geschröpft. Hihihihi. Wir haben super Walflossen und Otter und Wale Wale Wale gesehen. Wir sind begeistert. Auf dem Boot haben wir Anke und Marcos aus der Nähe von Köln kennengelernt. Super gut. Mit den zwei haben wir dann noch in der Lobby gesessen und wifi gehabt und gequatscht. Hoffentlich treffen wir sie in Fairbanks wieder. Die fahren die Tour andersrum.....Heute wollten wir dann nach MC Carthy. Aber nach 50 km Schotterpiste haben wir dann aufgegeben. So sitzen wir nun in der Nähe von Paxson auf einem Campground und grillen mal wieder am Fusse der Alaska Range Berge. Martins Stirn sieht vor lauter Mückenstichen auch schon bald aus wie die Berge Alaskas..... hihihi. Ich bleib ganz gut verschont. Nur weil ich in der Wildnis musste, habe ich ein paar Beulen am Po. Aber das wirkt knackig......finde ich .......Auf dem Weg hierhin hat uns übrigens immer mal wieder das silberne Band der Öl Pipeline begleitet. Sie krabbelt wie ein Tausendfüßer die Berge hoch oder verschwindet wie ein Regenwurm in der Erde. Morgen gehts dann nach Fairbanks. Da haben wir hoffentlich mal wieder Internet und ich kann Euch das alles hier senden. Und Martin kann dann auch noch ein paar tolle Fotos rein laden. Dann habt ihr auch was zu gucken. Wen es übrigens interessiert, die Campingtickets für den Hockenheimring sind in unserem Besitz. Und was Dosenbiersaufen und Grillen angeht sind wir im Super Trainingslager.
Donnerstag, 5. Juni 2014
Gletscher, Wale und super Wetter
Jippie wir haben mal wieder Internet. Jetzt haben wir aber alles gesehen. Wale, kalbende Gletscher und das alles bei klarem Sonnenschein. Fotos kommen später mal. Langsam findet Martin Alaska auch toll. Wir campen fast immer in der freien Wildnis. Hier ist alles möglich. Haben ein Paar aus Köln kennengelernt. Mit denen quatschen wir jetzt noch. Nächstes mal gibts mehr. Fantastische Grusse aus einem tollen Land
Montag, 2. Juni 2014
Das alte Rein-Raus-Spielchen
Die Tour durch den Süden Alaskas haben wir nun erfolgreich abgegrast. Immer wieder raus aus dem Camper, Foto, rein in den Camper. Und das alles bei wunderbaren Sonnenschein. Und zum Abschluss des tollen Tages ein Feuerchen und Grillen am Campground. Und als wenn das nicht schon wunderbar genug wäre, strolcht am Abend noch eine Elchkuh mit einem Kleinen direkt an unserem Camper vorbei. Ich war schon rein gegangen und hatte mein Tagebuch geschrieben, Martin war am Zähneputzen im 'Bad'. Da guck ich nochmal zum Wasser runter und sehe braunes Fell am Fenster. Am Camp Eingang stand: Beware that this is bear area. Da hab ich sofort Martin Martin Martin gerufen. Und dann gesehen, dass es kein Bärenfell sondern Elchbuckel war. Die hat erst mal gemütlich was aus unserem 'Vorgarten' gefuttert, dann aufs Meer geschaut, hat eine andere Elchkuh vertrieben und ist dann weiter gezogen. Da musste ich mein Tagebuch natürlich nochmal ergänzen: 12.30 Uhr Moose & cub. Wiedermal ein perfekter Tag. Heute hat uns den ganzen Tag der Regen begleitet. Trotzdem haben wir eine Bootstour zum Portage Gletscher gemacht und haben frisch gefischtes Gletschereis geschleckt. Geschmackslos und ganz schön kalt. Hihihi. Dann sind wir durch den Tunnel nach Whittier gefahren. Voll abgefahren, Einspurig, mal darf die Portage Seite, mal die Whittier Seite fahren. Eigentlich gibts nen Zeitplan, aber wir haben 1,5 Stunden gewartet, weil im Tunnel irgendwas passiert war. Dann durfte erst die Eisenbahn durchfahren und dann endlich wir. Und dann hatte Martin auch noch ein Dejavue. Er hatte uns schon mal durch den Tunnel mit Eisenbahnschienen fahren sehen. Jetzt hocken wir also in Whittier. Umgeben von Bergen, einem Tunnel der zu hat und dem Meer. Morgen wollen wir dann wieder mal eine Bootstour machen zu 26 Gletschern mit Option Wale und Meerestiere bei Sonnenschein zu sehen. Das hatten wir ja noch gar nicht. Alaska ist genau so wie ich es mir vorgestellt habe. Kalt, man freut sich über die Sonne, viel Wasser und ganz viel Eis, außerdem Tiere hautnah. Und trotzdem kein Ort um für immer bleiben zu wollen. Aber traumhaft toll.
Samstag, 31. Mai 2014
Wir trotzen dem Sturm!
Heute nur mal kurz...ich bin schreibfaul...;-)
Also, von Anchorage aus ging es am Turnagain Arm entlang südlich nach Seward. Immer wieder tolle Aussichten auf Berge, Gletscher, Seen. In Seward haben wir dann wild an einem Gletscherfluss gecampt - sehr schön! Gestern morgen dann eine Bootstour um kalbende Gletscher und Wale zu sehen. Das ging leider in die Hose, da ein derber Sturm über dem Golf von Alaska wütete und wir deshalb auf halber Strecke umdrehen mussten....Shit! Ok, sind wir halt weiter gefahren bis Homer. Hier gibts eine 5 Meilen lange, aber schmale Landzunge die ins Meer ragt. Wundervolle Aussicht und Campen am Strand! Leider fegte die Nacht ein Orkan über diesen schmalen Streifen, der uns ordentlich durchgeschüttelt hat. Also, das Wetter ist bisher nicht unser Freund hier....
Ok, gkeich gehts auf Erkundungstour über die Kenai Halbinsel - mal sehen wo wir landen! Neue Fotos sind am Start!
Bleibt cool,
LG MaJo
Donnerstag, 29. Mai 2014
Erste Wildlife Erlebnisse...
Jippie. Unser erster Ausflug in den kleinen Kincaid N.P. und schon haben wir Elche an der Strasse gesehen. Und die liessen uns sogar ganz nah ran..... Aber erst mal von vorn: Nach unserem 10Std. Superflug haben wir unseren Camper abgeholt. 200000 hat er auf dem Buckel und die Motorkennleuchte muss ständig leuchten. Dann ist alles OK. Dann wurden erst mal die ersten Dollar im Walmart ausgegeben und der Camper eingerichtet. Sweet home of Rock'n Roll now. Der erste Burger war fällig. Also ab zu Wendys und dann Bierchen Bierchen Bierchen Bettchen..... Gestern ging es dann in die City von Anchorage. Der Plan war Sightseeing. Erst mal zum Schokoladenwasserfall, der hatte aber noch geschlossen. Aber erste Bekanntschaften mit Bären haben wir da gemacht. Natürlich aus Holz. Leider war der ausgesuchte Parkplatz ein Parkhaus und Mr. Kodiak passte da nicht rein. Also einen anderen gewaehlt. Der lag direkt an einem Old Navy Army Shop. Somit waren wir nach einer Stunde ca. 150 Dollar ärmer. Dann aber Kulturprogramm. Nach einem Nachmittagskaffee von Starbucks natürlich sind wir zum größten Wasserflughafen der USA gefahren. Lauter kleine Buschflieger. Das müssen wir auch unbedingt machen. Erste Bekanntschaften mit Mücken gemacht. Natürlich Stiche abgekriegt. Und dann kam der Hammer.... Der kleine Kincaid Park, in dem hauptsächlich Jogger und Sportler sind wurde zum Highlight des Tages. Elche am Strassenrand. Ganz gemütlich sitzend im Gras eine Elchkuh. Leider konnten wir sie nicht zum Aufstehen animieren. Aber egal. Kurz drauf ein Elch mit Geweih. Ein Riesenvieh. Aber auch gaaaanz friedlich. Dann nochmal eine Elchkuh, die irgendwann auf uns zu trottete. Da haben wir respektvoll den Rückzug gemacht und ihr Platz gelassen.... Hihihi..... Der Park verabschiedete sich mit einem Elchpärchen und ich war glücklich. Mein Amiland. Wunderbar. Martins Kommentar natürlich: So jetzt noch nen Grizzly und wir können wieder nach Hause fahren. Aber ich habe mir meine gute Laune nicht nehmen lassen. Den Tag haben wir ganz lecker in einem Ami-Diner ausklingen lassen. Mit Sandwiches, Burgern und Bierchen im Leib gings dann zum Campground zurück..... Grossstadtshopping, Sightseeing, Natur und Tiere. Kann ein Tag perfekter sein ? NEIN !!!
Sonntag, 25. Mai 2014
Wir sind im Reisemodus
Endlich ist es soweit.....Wir gehen wieder auf Tour......Alaska !
"Last Froniter", der 49. Staat der USA, das Land wo das Meer anstrandet und
der amerikanische Nationalvogel am häufigsten zu sehen ist.
(Damit meine ich natürlich den Weißkopf-Seeadler - und nicht den
Schwarzkopf-Landregierer)
Uns erwartet das Land der Gletscher und Fjorde, der Berge und Seen, der
Elche und Bären.....
Unser "kleiner" Kodiak-Camper wird unser Heim für die nächsten 23 Tage sein
und uns hoffentlich vor den kleinen Grizzlys, Eis- und Schwarzbären
schützen.
Und hier für Euch auch mal die Vehaltens-Empfehlung der Amis:
"Im Falle einer direkten Begegnung: Sprechen Sie mit dem Bären"
Das wir dann wohl meine Aufgabe sein...Reden kann ich gut und viel.....
"Zeigen sie ihm, dass sie ein Mensch sind"
Das kann dann Mattin übernehmen.... Er macht Striptease und ich Laber
einfach rum....
"Machen sie sich größer als sie sind und heben sie die Arme und winken"
OK - das kennen wir aus King Kong und von der Queen....
"Wenn sie zu zweit sind stellen sie sich zusammen, damit sie größer wirken"
also jetzt wird's kompliziert....Bedeutet also, dass ich auch Mattins
Schultern sitze, blöd rumlaber, während Mattin unter mir durch Striptease
zeigt, dass er ein Mensch ist.
Also jetzt wisst ihr wenigsten was es heisst wenn man sagt:
Lass Dir bloß keinen Bären aufbinden.......und schon gar nicht von den
Ami's.....
Also viel Spaß beim Lesen und Fotos gucken und lasst uns auch was aus der
Heimat lesen oder schreibt uns wenn es zu langweilig wird oder ihr mehr
Geschichten lesen möchtet....
Das Ami-Girl und der Alaska-Bär
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Mittwoch, 1. Januar 2014
Wir haben Vogelgerippe.....
Erstmal ein frohes neues Jahr allen miteinander!
Da ich nicht mehr weiß womit der letzte Eintrag aufhörte schreib ich einfach von gestern.... nach gucken kann ich ja leider nicht.
Also, gestern morgen gings in die verbotene Stadt - riesig, unübersichtlich, pompös, interessant und beeindruckend!
Anschließend sind wir den Kohle Hügel hochgekraxelt um einen umwerfenden Blick auf Beijing zu genießen. Was für ein Moloch....ich finds größer, wuseliger und unübersichtlicher als Bangkok und Tokyo zusammen....
Für gestern abend hatten wir uns ein Tisch im (vermeintlich) besten Pekingentenrestaurant Pekings zum Pekingentenessen reserviert. Was für ein Erlebnis! Judith schreibt bestimmt gleich noch was dazu....
Ins neue Jahr haben wir dann im Irish Pub und einer 'Paulaner' Bar reingefeiert....
Da nach 23.30h keine Ubahnen mehr fahren musste ein kleiner, armer Rikschachinese herhalten und uns quer durch Beijing nach Hause fahren....
Nach ' nem Absackerbier im Hostel dann aber schlafen.
Heute dann etwas leger angehen lassen....Food Market, Bootlegshopping, Olympiagelände und zum Studentenviertel. Netter Tag zum Abschluss!
Morgen gehts dann zurück ins trübe Deutschland....:-(
Ich sag schon mal Danke fürs lesen und bis zur nächsten Tour!
Mao-tin & Ju-dy
OK. Pekingente wird mit Zucker oder eingerollt im Brötchen gegessen. Alles natürlich mit Stäbchen. Voll das schicke Lokal. Ich hab mit den Fingern gefuttert. Sehr wichtig beim Pekingenten Essen, dass man sich vorstellt. Nach der Bestellaufnahme kam die Kellnerin zu uns und sagte: Hello this is your duck.... Also gut. Hello i am Martin, hello i am Judy. Nice Tor meet you, wie like to war you. Kurzer Smalltalk also. Dann wurde sie zerflückt und verspeist.
Heute war die beste Attraktion mein Feilschen. Das kann Tailbanmartin ja mal gar nicht. Echte Goretex Jacke mit Innenfleecejacke von 1850 auf 270 gehandelt. Das war mal nen dicken Knuutsch wert. Die nächste rannte uns sogar hinterher und wird haben dann die Jack Wolfskin Jacke für ein Drittel gekauft. Im Studentenviertel haben wir nach den typischen Kneipen gesucht. Es gab auch eine. Nach der Bestellung sagte der Kellner 76. Ich natürlich OK. Er wieder 76. Ich wieder OK. Er wieder Pay 76. Ich dann Pay now. Er dann Yes. Toll dass die junge Generation im Studentenviertel so gut englisch kann. Das hilft uns echt weiter....
Bilder hat der Martin geladen.
P.S. Allianz Arena ist schöner als Pekings Vogelnest...
*tpc Mail*
Montag, 30. Dezember 2013
Eve und ihr letzter Gentleman
erst mal wieder etwas von mir. Ich möchte euch etwas über die Kellner hier berichten: Gestern hatten wir einen schwulen Kellner. Sehr nett und zuvorkommend. Er hatte sogar eine Übersetzerapp von Englisch in Chinesisch. Da haben wir natürlich mit unserer deutschen App geprahlt. Verständigung also super. Heute waren wir im Irish Pub. Diese Bedienung war der Knaller. Sie ist vor einem Jahr nach Peking gezogen und konnte super englisch. Also habe ich erst mal mit ihr gequatscht. Sie hat uns dann gefragt was sie am besten für morgen zum New Years Eve machen sollten. Wir haben natürlich von Feuerwerk, Party Musik, Countdown usw erzählt. Sie will sich nun für morgen für einen Irish-Musik-Man einsetzen der mit Gitarre und Gesang Stimmung machen soll. Es gab heute für mich ein Wiener Schnitzel. Schon als die Kellnerin mich fragte wie ich es denn gerne hätte, wurde ich stutzig. Es war also auf gar keinen Fall Schweinefleisch. Was es war keine Ahnung. Aber es war recht lecker. Auf die Frage nach Fussballtrikots empfahl sie uns am besten direkt noch ins Shoppingcenter zu gehen. Auf die Frage ob es gegenüber gute Ente gibt empfahl sie uns dieses. Also, heute waren wir die einzigen Gäste und sie schickt uns noch weg. Morgen empfiehlt sie uns woanders als bei ihr zu essen. Super Bedienung. Ich würde sie rauswerfen. Hier gibts ja Millionen andere. Aber für uns war sie toll. Morgen werden wir wieder in den Irish Pub gehen und ihr wieder 1 Euro Trinkgeld geben. Hihihi. Heute waren wir übrigens komplett in der Ming-Dynasti unterwegs. Erst die Mauer bei Mutinayu und dann die Gräber der Mingkaiser. Alles mit dem privat driver für 80 Euro. Super Tag. Mein Süßer wird euch das wesentliche schreiben......
Nö. Kein Bock zu tippen heute, da lade ich lieber ein paar Fotos hoch....;-)
Viel Spaß!
*tpc Mail*
Sonntag, 29. Dezember 2013
Lost in Beijing
Ich habs tatsächlich geschafft, die chinesische Internetzensur zu umgehen, so das wir wieder bloggen können....nur Kommentare lesen geht leider nicht.
Also, heute haben wir erstmal unsere Tour zur grossen Mauer klargemacht. Ein private Driver holt uns morgen früh ab, fährt uns zur Mauer und zu den Minggräbern und bringt uns (hoffentlich) heile wieder zurück!
Ansonsten waren wir heute am Sommerpalast und sind auf diesem Riesenareal rumgewandert....schööön!
Anschließend in die Geisterstrasse zum futtern - ein Restaurant neben dem anderen und bunter als Las Vegas! Krank die Chinesen....
Tja, und dann verzweifeln wir an unserer Silvesterplanung.... Peking ist sowas von kompliziert:
Ubahn Stationen haben andere Namen als auf der Karte, es gibt neue Strecken, die nicht auf dem Plan sind, dieselben Strassen haben verschiedene Namen, vieles ist anders als im Reiseführer beschrieben....puuuuh.
Außerdem sind alle interessanten Punkte über komplett Peking verteilt, man muß also 'ne Menge rumgurken....
Silvester findet hier wohl gar nix statt. Also suchen wir ein Pub, wo vielleicht noch was los ist. Ab 23.00h fährt allerdings keine Ubahn mehr....
Mann O Mann, alles nicht so einfach hier.....
Aber wir wollten es ja so, und irgendwie ist es doch auch schon wieder spannend...;-)
Also morgen grosse Mauer, Dienstag dann verbotene Stadt und Privatparty....;-)
Von Judith heute keinen Kommentar (tut auch mal gut) ;-)
Haut rein!
Ju-di-tho & Mao-tin
*tpc Mail*
Samstag, 5. Januar 2013
Wieder da & Fazit Thailand!
wir sind wieder da und haben den ersten Jetlag überwunden...glaube ich...;-)
Mir ist zu Ohren gekommen, das das Youtube Video nicht freigegeben war, das habe ich geändert - ihr könnt es nun hier nochmals versuchen:
http://www.youtube.com/watch?v=P5e8LL_n0V0
Ein paar Bilder habe ich auch gerade nochmal hochgeladen.
OK, hier also mein kurzes Fazit:
Thailand ist ein perfektes Reiseland für Backpacker! Man kommt überall sehr günstig per Bus, Bahn, Zug, TukTuk, Taxi, Flugzeug oder Boot hin. Übernachtungen günstig und ausreichend vorhanden.
Wir hatten durchgehend über 30 Grad, einen Tag etwas Regen (bei unserem Abschied aus Tonsai Bay). Kulturmäßig hat der Norden und Bangkok sehr viel zu bieten. Irgendwann nerven Tempel und Buddhafiguren aber auch...;-). Tolle Landschaften mit Dschungel im Norden, und fantastischen Stränden im Süden. Hier findet jeder "seinen" Strand. Von der Touri-promenade bis zum Backpacker-Abhänger-Hippie-Strand - alles da. Günstiges Preisniveau, wobei man auch sagen muß, das es kein armes Land ist (selbst Mönche haben hier Iphones...). Uns hat es sehr gut gefallen!
Den oft zitierten Kulturschock in Bangkok hatten wir eigentlich weniger, da wir die Megacity zum Schluß gemacht haben, und uns so schonmal an vieles gewöhnt hatten.
Gegen Ende habe ich mich dann doch wieder auf Deutschland gefreut. Die Hitze hat mich die letzten Tage doch ziemlich geplättet. Abkühlung gabs eigentlich nur in klimatisierten Kaufhäusern - dann aber gleich von 35 auf 5 Grad runter.... Außerdem konnte ich auch kein Reis mehr sehen, und ich freue mich auch wieder auf geformten Stuhlgang....;-)
Schade, das Thailand doch irgendwie einen "schlechten Ruf" hat - aufgrund von Sextourismus, Katalogfrauen, Ballermann-Phuket-Touristen und Kinderfi**ern. Ich kann das nur teilweise bestätigen....sicherlich sind uns ein paar Ladyboys begegnet, aber die richtig deftigen Ecken haben wir so nicht gesehen.
Die meisten Thais waren sehr freundlich und versuchten uns auch nicht abzuzocken. Mit Englisch kommt man gut weiter, wobei ich dachte das die Thais mehr und besser Englisch sprechen.
So...das wars vorerst.
Vielen Dank den Kommentarschreibern - schön, das unser Quatsch doch ein paar Leute interessiert.
Bis zum nächsten Mal, wenn es heißt:
"Schweine im Weltall, äääh auf Reisen"
MaJo
Mittwoch, 2. Januar 2013
Es gibt (kein) Reis mehr, Baby!
Huhu, unsere letzte Nacht bricht an. Judih pennt natürlich schon...:-) und ich schreib nochmal kurz was....
Also, heute morgen erstmal auf den Amulett Markt - hier gab es Amulette, die einen vor so ziemlich allem beschützen (sollen).
Wir natürlich erstmal eins gekäuft (Anti-Borussia-Meister-Amulett...:-) , anschließend haben wir uns doch noch den Königspalast angetan... nette Hütte hat Rama da, König sollte man sein (jedenfalls mal länger als ein Tag...)
Danach mit dem TukTuk quer durch die Stadt zu einem Wolkenkratzer mit Bombenaussicht auf Bangkok, leider etwas diesig und versmogt (trotzdem irrer Blick). Wieder rein ins TukTuk und ans andere Ende der Stadt in den Lumphinipark und danach ins Rotlichtviertel....:-) Die waren aber noch am vorbereiten, daher sind wir da Ladyboyfrei durch gekommen. Wieder in der Kaosan angekommen, erstmal eine Fußmassage....:-) Das hat was!
Nach kurzem Shoppen, gabs Thaiküche zum Abschied -klar!
Nun platt im Hotel. Ein paar Bilder von gestern lade ich gerade hoch, die von heute gibts am Wochenende mit "Onkel Mattins Thailand Fazit" von zu hause.
Morgen Abend um acht gehts in Flieger über Abu Dabhi nach Ddorf... freuen uns auf deutsche Küche, gemäßigte Temperaturen und regelmäßigen Büroschlaf...
Danke fürs lesen und kommentieren!
Majo
PS : Kein Kommentar zum YouTube Video???
Dienstag, 1. Januar 2013
Happy new Year, ihr Langnasen!
Auf diesem Wege nochmal ein frohes neues Jahr an unsere lieben Leser...:-)
Wir haben dann gestern doch noch ein wenig gefeiert.... nach einem kurzen Nickerchen gings Judith etwas besser und wir haben uns ins Getümmel der Kaosan Road gestürzt. Mächtig was los da, tolle Mischung aus Backpackern, Einheimischen, Schickimickis und anderen Hängern, die ordentlich ab gefeiert haben. Ein bisschen Feuerwerk gabs auch....:-)
Heute dann, gesund und voller Elan (nur ein bisschen verkartert...) gings dann mit einer Bootstour zum Floating Market und durch die Kanäle Bangkoks los, anschliessend Wat irgendwas, Königspalast (leider zu wegen Feiertag) und noch ein Wat... riesig, unglaublich, pompös, glitzernd-golden.... Wahnsinn!
Danach mit dem Tuk Tuk nach Chinatown - es gibt sooooo viele Asiaten, die werden bestimmt bald die Weltherrschaft übernehmen - irre!
Dann zurück zur Kaosan, kurz schonmal warmgeshoppt und anschließend zu Burger King - Sorry, aber so langsam nervt der Reis - wir brauchen Fleisch!!!!
Langer Tag, ganz schön platt jetzt. Ich schicke mal noch ein paar Fotos hoch, morgen vielleicht mehr....
Gruß
Majo
Montag, 31. Dezember 2012
Morbus Enteritis Thailandis
Ja ja...nun hat es uns doch erwischt, bzw. eher Judith. Nachdem ich auf Tonsai Bay geschwächelt habe, hat Judith sich am ersten Tag in Bangkok 'nen Dünnpfiff eingefangen. Waren es die frittierten Maden? Banana Pancake? Zu viel kaltes Bier? Naja, egal. Der heutige Tag war daher etwas 'gemächlich'. Erst habe ich alleine Tamboori erkundet, und nachdem es Judith etwas besser ging, konnten wir immerhin eine Bootstour Richtung Centrum machen, und dort ein wenig rumeiern. Besser als gar nichts... Jetzt noch ein kleines Schläfchen, und dann gehts zum feiern auf die Kaosan. Hoffe, das geht gut und wir schaffen Mitternacht....:-)
Morgen versuchen wir dann mal unsere Tempel Tour. Ein paar Bilder gibts aber heute schon.
Guten Rutsch,
Die Scheisserle's
Sonntag, 30. Dezember 2012
Bangkok Dangerous!
Sawaadee - Kap!
So, endlich hat man uns Rothäute vom Strand gejagt! Und das war ein tränenreicher Abschied.... heute morgen hat es auf Tonsai Bay Monsunartig geregnet. Pünktlich zu unserem Abschied. War allerdings eine feuchte Angelegenheit, über den Strand zum Boot und damit nach Ao Nang und dann weiter nach Krabi zum Flughafen zu kommen... kaum in Bangkok gelandet wurden wir aber ganz schnell getrocknet - Mannomann die Stadt gleicht einer Sauna.... viel haben wir noch nicht gesehen, sind nur die Kaosan Road rauf und runter, haben den Verkäufern (noch) widerstehen können, und haben div. Kleinigkeiten gefuttert (Chicken, German Currywurst, Maden und Banana Roti). Ja selbst die Currywurst wird hier nach gemacht! Und das gar nicht mal schlecht... :-)
Gestern haben wir eine Tour zu einigen Inseln gemacht, mit Schnorcheln im offenen Meer, sowie im Dunkeln - war abgefahren, wir haben diese komischen -Unterwasser-Glühwürmchen-ähnlichen-im dunklen leuchtenden- Dinger gesehen. Sobald ich mal Wikipedia durchforstet habe kommt ein wissenschaftlich korrekter Bericht....:-) Ansonsten BBQ an einem ruhigen Strand mit Sonnenuntergang und Hunderttausenden Fledermäusen über unseren Köppen - cooooool!
Ja ja, jetzt also Bangkok zum Abschluss. Damit unsere Entspannung auch schnell wieder futsch ist....:-) egal, ist ja nicht mehr lang bis zum erholsamen Büroschlaf....:-)
Morgen Tempel Tour, und morgen Abend - mal sehen? Vielleicht erst im Hard Rock Café was Essen und um Mitternacht zur Party auf die Kaosan. Vielleicht aber auch mit den Einheimischen bei den Garküchen am Strassenrand. Wir sind für alles offen...:-)
Ja, Bilder aus Bangkok wahrscheinlich erst übermorgen, ein paar neue der letzten Tage habe ich aber geuppt.
Schon mal einen fetten Rutsch ins neue Jahr!
Bis die Tage
Majo
PS: Danke den Kommentarschreibern - schön was von Euch zu hören!
Freitag, 28. Dezember 2012
Far away @ Tonsai Bay
Aloha!
Unglaublich, aber wahr...endlich funzt das Wlan hier in unserer Bucht. Genau ein Restaurant bietet Wlan für max. 4 User im Schneckentempo....aber für meine Lieblingsleser nehme ich mir natürlich die Zeit. Bilder gibts wenn überhaupt nur ganz wenig - ist halt zu lahm der Zugang hier...
Ok, wir sind seit Dienstag auf Tonsai Bay. Eine kleine Bucht in der Nähe von Krabi. Nur per Boot zu erreichen, daher hat das was von einer Aussteigerinsel - sehr relaxte Atmosphäre, coole Leute, alles Easy Going. Am Dienstag haben wir Pappnasen uns dann direkt in die Mittagssonne gelegt und uns den obligatorischen Sonnenbrand abgeholt....puuuuh. Heftig war es, mir ging richtig schlecht, bin fast kollabiert nach unserem Christmasdinner....das war aber noch schön - ein Tisch direkt im Sand am Meer... Mittwoch sind wir dann zum planen nach Ao Nang geschippert. Dort ist es schon extrem Touristisch, mit Promenade und so. Donnerstag haben wir dann eine Tour zum James Bond Felsen gemacht. Klar, das ich dahin musste...:-) anschließend noch Floating Village der Muslime und Monkeytemple - das war dann eher was für Judith, die die Äffchen gefüttert hat....
Heute haben wir uns dann wieder mehr in die Sonne getraut. Mit dem Kayak sind wir die umliegenden Buchten abgefahren, durch Höhlen navigiert und zwischendurch im pipiwarmen Meer geschwommen...:-) Cool, war das! Aber nach der Anstrengung mußten wir uns erstmal eine Thaimassage gönnen. Die Mädels hatten mit einem Bär wie mir schon ganz schön was zu tun....aber Ok - das Leben ist kein Ponyhof!
Jetzt gleich erstmal was füttern und dann noch Vollmondparty!
Wenn wir morgen unseren Rausch aus geschlafen haben, gehts erstmal auf Schnorcheltour über ein paar Inseln mit anschliessendem BBQ an einem Privatstrand.....lässt sich alles ganz leger angehen hier....:-)
Sonntag gehts dann nach Bangkok. Dann ist Schluß mit der Ruhe....freuen uns aber auch schon auf den Ameisenhaufen....:-)
Außerdem muß ich mal langsam aus den Flipflops raus - mir Schmerzen schon die Zehenzwischenräume....(hmmm, vielleicht finde ich ja noch eine Zehenzwischenraummassage für ein paar Cent...:-) )
So, erstmal Schluß für heute. Das nächste mal wohl erst aus Bangkok mit vernünftigem Wlan....
Bleibt lässig im kalten Deutschland.
Die Rothäute.
Montag, 24. Dezember 2012
Melly Chlistmas Evelyone!
Tätäää....hier also mein Weihnachtsgeschenk an Euch - viel Spaß!
"Thaiboxen" auf YouTube ansehen!
Wir sind heute morgen von Kanchanaburi mit der Deathrailway über die Kwaibrücke gefahren und haben uns dann - dekadent wie wir sind - von einem Taxi Mann abholen und zum Tigertempel bringen lassen. Während wir also mit den Kätzchen schmusten musste der arme Kerl eine Stunde auf uns warten...:-)
Dann hat erst uns zum Hotel, und danach zum Airport nach Bangkok gebracht. Der Mann war ca. 10 Stunden für uns tätig und hat inkl. Sprit für 600km etwa 50 Euro bekommen....aber Ok, alle zufrieden....:-)
Jetzt also Heiligabend am Airport - in 7 Stunden geht unser Flugzeug nach Krabi....aber wenn Ihr euch morgen Gänse und Flugenten rein haut machen wir Mittagsschlaf am Strand....
Wir haben auf Tonsai Bay wohl nur Stundenweise Strom, Internet auch fraglich, daher weiß ich noch nicht wann der nä. Post kommt....
Spätestens dann am 30. aus Bangkok....
In diesem Sinne - gesegnet Weihnachtsfest!
Santa Judy & Knecht Mattin
Sonntag, 23. Dezember 2012
007: Thaifall
Jippie. Das war heute ein Tag ganz nach meinem Geschmack. Klettern über Stock und Stein, Baden unterm Wasserfall, blauer Reis und blauer Shake (schönen Gruss an Blau unterm Baum) und jetzt Bierchen am River Kwai. Super diese Natur hier. Auch wenn ich sonst ein Stadtliebhaber bin. Natur finde ich auch geil; wenn sie mit Spass in Verbindung ist. Info für Bema: wir waren an der siebten Stufe der Kaskaden im Erawan N.P. (ihr Schlappies). Hier gibt es eiskalte Cola übrigens in einem Plastik-Butterbrots-Beutel, der mit gestocktem Eis gefüllt wird und dann wird die Pfandflasche Cola drüber gekippt, ein Strohhalm rein und fertig ist die Cola Togo. Genauso gehts mit den Cocktails. Schöner Mix im Plastikbeutel. Mitten am Wasserfall hat sich heute tatsächlich einer in die Mitte gesetzt und meditiert. Total verrückt diese Menschen. In den Badebecken am Wasserfall waren die Knabberfische. Hornhautabknabbern ganz umsonst. Und zum Schluss haben wir noch einen Kaiman oder sowas irgendeine Echse halt gesehen. Gar nicht so ungefährlich das Baden da. Morgen wollen wir dann mal wieder zu den Wildtieren. Also gehts ab in den Tigertempel-Streichelzoo. Vorher müssen wir aber erst die Fahrt in der Deathrailway überstehen. Uuuuhh. Was für ein spannender "Heiliger Abend". Schlafen dann im Bangkok Airporthotel ganz romantisch mit Pool. Morgen dann ein Weihnachts-Special von meinem Martin....Also ganz schnell Bescherung machen und dann ab an den Rechner und unseren Blog lesen. Klettermax und Badenixe
Samstag, 22. Dezember 2012
Ein Thai am River Kwai
Sawadee...
Ich sitze gerade auf der Terrasse mit Blick auf den Fluß und einem kühlen Leo Bier und schwitze immer noch wie ein Schwein...:-)
Ich hoffe bei euch ist es nicht zu kalt...:-) :-) :-)
Also, sind heute morgen mit Minibus nach Kanchanaburi gedüst und haben uns die Brücke vom River Kwai angeschaut. Außerdem noch Soldatenfriedhof und div. Museen (!). Ist schon ne derbe Story die hier im Zweiten Weltkrieg abgelaufen ist. Ansonsten ist das hier eine typische Travellerstadt. Viele Bars von ausgewanderten Engländern, die hier Ihre Katalog-Thaifrauen arbeiten lassen und den ganzen Tag Bier trinken. Eigentlich ein cooles Leben!!!!???
Heute Abend haben wir uns mal wieder durch die Garküchen der Eingeborenen gefüttert. Ich glaube wir hatten alles in allem ein 5 Gänge Menü mit den abgefahrensten Speisen für weniger als 5 Euro zusammen. Da freut sich der Buddhabauch!
Morgen fahren wir mit Mietwagen in den Erawan Nationalpark, schwimmen unterm Wasserfall und sowas...:-)
Außerdem noch ein bisschen die Gegend hier in Thailand Westen ein bisserl erkunden.
Ich hoffe in Good old Germany ist alles Tutti ....
Danke für die Kommentare - ist immer schön, wenn sich jemand für unseren Stumpfsinn interessiert....
Bis die Tage, wenn es wieder heißt:
2 Langnasen tanken Super!
PS: Es gibt neue Fotos und freut Euch auf das X-Mas Special pünktlich zum Heilgabend...:-)
Freitag, 21. Dezember 2012
Der Dschungel hat uns wieder
Wow heute ging es mit einem Privattrip in den Kao Yai N.P. Der Fahrer konnte auf englisch nur -stop, yes, butifü und Ok, Sehr spannende Fahrt. Aber wir haben alle Wasserfälle gesehen und alle Viewpoints. Nur die Fledermäuse haben wir nicht gefunden. Aber die hatten wir ja gestern schon in einem Tempel. Bevor wir auf einen Berg gefahren sind, kam ein Schrein. Da hat der Thaifahrer ordentlich gehupt und die Hände kurz zu einem Gebet gefalten. Hoffentlich hat erst für uns Haiden mit gebetet. Ist aber alles gut gegangen. Alle Tiere gesehen. Monkeys, Elefanten, Eichhörnchen, Rotwild und Spinnen. Im Wasserfall baden oder wie Leonardo die Caprio hineinspringen ging leider nicht. Aber Posen klappte. Fotos am Wochenende. Muss der Mattin machen. Morgen gehts dann zur Kriegsbrücke am Kwai. Mücken bis jetzt noch zum Aushalten. Viele Thaimänner hier mit langen Fingernägeln. Keine blonden Männer und keine Mädels mit Lockenmähne hier. Aber ich steh eh auf braun und glatt wie mein Mattin. Der säuft mir mein Bier leer. Bis bald Martinado and the Bitch.
Donnerstag, 20. Dezember 2012
In der Stadt....
...voller Affen bin ich der King! Ok, also der Reihe nach: Mittwoch morgen noch den Rest von Sukkothai angeschaut, dann mit dem Wagen nach Chiang Mai und diesen abgegeben. Alles Problemlos mit den Thais. Dann also in den Nacht Zug. Schlafwagen 2. Klasse. Was besseres gabs nicht mehr. Dachte erst ist ein bisschen öde hier, als um 20 Uhr die Betten hochgeklappt wurden und alle schlafen wollten. Wir dann in den Speisewagen und was soll ich sagen? Ein Backpackerhostel auf Rädern! Hier steppte der Bär. Wir also mit Belgien, Franzosen, Malteser und Deutschen erstmal einen gescheppert - man wollte ja müde werden. Seeeeehr lustig! In der Koje dann noch 1-2 Stunden geschlafen bis wir dann morgen um 7 in Lopburi angekommen sind. Hier leben hunderte von Affen mitten in der Stadt, die jegliche Scheu verloren haben. Diese haben mich dann auch erstmal angefallen und haben mich als Kletterbaum missbraucht! Auch sehr spassig. Gegen Mittag dann weiter bis Ayatthuya. Diese Tempelstadt haben wir per pedes, Tuk Tuk und Boot erkundet. Und das alles bei min. 35 Grad....puuuuh. Außerdem können wir erstmal Buddha und seine 7000 Tempel nicht mehr sehen....:-)
Superguesthouse mit schnellem Wlan für'n Appel und ein Ei - daher gibts heute wieder Fotos für unsere Leser....
Mietwagen ist hier leider keiner zu bekommen, daher haben sich die dekadenten Langnasen für morgen ein Auto mit Fahrer besorgt, der uns in den Khao Yai Nationalpark fährt, und uns hoffentlich heile wieder zurück bringt. Dort können wir unter dem Wasserfall schwimmen, in den Leo di Caprio in 'The Beach' gesprungen ist. Außerdem sehnen wir uns nach Natur, Dschungel, Urwald, Flora und Fauna. Samstag morgen dann mit Minibus nach Kanchanaburi - River Kwai und Erawan NP. Montag dann Richtung Flughafen, dort ins Airporthotel und Dienstag gaaaaaanz früh morgens nach Krabi. Da gibts dann endlich Urlaub vom Urlaub....:-)
Aber bis dahin liest man noch was von uns....
Gruß ins kalte Deutschland,
King Kong & Jane
Dienstag, 18. Dezember 2012
On Tour auf den Thaiways...
Jo, ich weiss schon nicht mehr was ich zuletzt gepostet habe, aber ich schicke mal eine kurze Meldung ins Internet... Wir sind jetzt in Sukkothai. Eine alte Ruinenstadt südlich von Chiang Mai. Wir haben uns am Montag morgen ein Auto am Flughafen gemietet und sind hier runtergefahren. Gestern dann Besichtigung der Ruinen (O-ton Judith: 'ist wie Rom nur auf Asiatisch'). Auf jeden Fall sind hier über ein riesiges Gelände jede Menge alte Tempelruinen und Buddhastatuen verteilt - schön! Heute morgen dann mit unserem kleinen Wagen durch die Bergwälder bis nach Mae Sot. Dies ist ein Grenzdorf an der Grenze zu Myanmar. Sehr ursprünglich und traditionell. Hier prallen mehrere Kulturen aufeinander. Sehr spannend, da dort außer uns keine Touristen....:-)
Wieder mal Garküchenhopping gemacht und zurück nach Sukkothai in unseren Bungalow. Ja wohl, schicker Bungalow mit Veranda für 6 Euro die Nacht!
Leider ist das Wlan hier recht instabil daher sind nur ganz wenige Fotos aus Chiang Mai noch dazugekommen. Vielleicht die Tage mehr. Morgen fahren wir zurück nach Chiang Mai, den Wagen abgeben und dann mit dem Nacht Zug bis nach Lopburi - evtl. auch bis Bangkok, je nachdem ob wir noch eine Bestätigung für unseren Mietwagen bekommen.... haben hier ein bisschen Buchungschaos. Morgen also offline, Fotos und mehr hoffentlich am Donnerstag aus Lopburi oder Ayutthaya oder sonst wo...
Ansonsten aber alles Top! Und immer noch 30 Grad jeden Tag....:-)
LG
Ma-tin & Ju-di-thai
Sonntag, 16. Dezember 2012
Thai Action und Thai Wellness
Sawadee!
Heute nur mal kurz, da müde und morgen wieder früh raus. Mir fehlt mein Büroschlaf!!!
Also, gestern nach dem Füsseknabbern haben wir uns erstmal eine Fussmassage gegönnt. Mannomann, die kleinen Thai hatten mit den Riesenfüssen ganz schön was zu tun...:-) Danach lecker Thaifood - noch schmeckts fantastisch!
Zum Abschluss haben wir uns dann noch Thaiboxen angetan. Das war der Killer! Wir saßen in der ersten Reihe neben einem Holländer, haben uns mit denen einen gescheppert und uns die Fights angeschaut. Superlustig wie die Thai da abgehen.
Wenn Ihr brav seit, gibts morgen oder so ein YouTube Video in eurem Adventskalender...:-)
Heute dann ganz früh raus, ab nach Chiang Rain - der weisse Tempel - fantastisch. Dann zum goldenen Dreieck mit einem Abstecher nach Laos, weiter gings an die Grenze zu Myanmar und anschliessend zu den Langhalsfrauen. Volles Programm Kultur!!!
Heute Abend haben wir uns dann durch die Garküchen Chiang Mais gefüttert und sind nun ganz schön platt.
Morgen früh Auto abholen und Richtung Sukkothai - was freu ich mich auf Urlaub am Strand zu Weihnachten...:-)
Ansonsten Bombenwetter (Na, neidisch im kalten Deutschland?) und noch keinen Thaidurchfall:-)
Alles Top!
Wenn morgen nicht zu kaputt schreibt Judith euch bestimmt noch einen Roman mit Details - ich als Kerl bin ja eher kurz und knapp...
Haut rein - bleibt cool
Die Langnasen
Samstag, 15. Dezember 2012
Wat is dat für'n Wat
Wow, haben heute nach unserer weiteren Tour Planung erstmal einen Ausflug zu Wat Dusoi (oder so ähnlich) gemacht. Der liegt auf einem Berg vor Chiang Mai auf tausend Meter höhe. Super schön und goldig war er...:-)
Jetzt erstmal eine Duschpause (30 Grad!!!) und dann haben wir noch volles Programm:
- Hornhaut an den Füssen von Fischen abknabbern lassen,
- Fussmassage
- Thaimassage
- Thaifood an Garküchen durch testen
- Thaiboxen
Mehr Kultur geht wohl nicht!
Zur Planung:
Morgen Tour nach Chiang Rai und ans Goldene Dreieck
Montag Mietwagen und Richtung Sukkothai
Mittwoch Abend Nacht Zug nach Lop Buri...
Mal sehen, wo es uns noch so hin verschlägt....
Heute Abend vielleicht nochmal ein paar Fotos, wenn nicht zu kaputt vom Boxen...:-)
Bis bald
Der verrückte Monk & Ju-di-thai